+++ TELEGRAMM +++ Das Künstlerdorf Kirkcudbright…..


…liegt an der Mündung des Dee. Im Dorf haben sich viele kleine Galerien angesiedelt. Bei schlechten Wetter macht es Spaß diese zu besuchen und vielfältige Kunst zu genießen.
Meine Lieblingsstatue ist aus Holz , hier blickt eine Mutter hinaus auf das Wasser „In Memory of loved ones lost at sea“. Berührend !

Wir gönnen uns im „Mulberry Café“ eines der leckersten Kuchenstücke des Künstlerdorfes. Auch leckere Torten kreieren ist eine. Kunst. Lecker war es auf jeden Fall.

Zufrieden radeln wir zurück nach Castle Douglas…….



Erste Vorbereitungen für das Dorffest am 18. August, hier ist am Hafen eine kleine Parade geplant:


Jetzt wird es richtig lecker und gemütlich :






+++ TELEGRAMM +++ 70 Kilometer von Annan über Dumfries nach Castle Douglas

Heute geht es von Annan nach Castle Douglas. Wir starten nach gutem Frühstück ausgeruht die circa 70 Kilometer lange Etappe. Unterwegs erreichen wir Dumfries. Wir nehmen uns viel Zeit die Stadt zu erkunden. Der Sohn der Stadt ist Robert Burns, der berühmteste schottische Dichter. Aus seiner Feder stammt auch das Lied Auld Lang Syne.
Natürlich genießen wir auch ein Stückchen Kuchen. Dieses Mal im Café Pumpernickel. Herrlich tradionell.
Am Nachmittag gibt es ein Wiedersehen mit Esther und Warren. Wir freuen uns riesig auf die Beiden. Neben einer leckeren Riesen Zuchini gibt es viele Hinweise und Tipps für unsere Weiterreise mit den Fahrrädern. Wir erhalten soviel Imput, das wir ein ganzes Jahr Urlaub machen könnten……
Das Caerlaverock Castle ist die Attraktion der Gegend. Die gut erhaltene Burgruine aus dem Jahre 1270 ist die einzige dreieckige Wasserburg in Schottland:

Fahrt ins Tal. Der schöne Ausblick den wir hier genießen wird auf dem Foto leider nicht so gut sichtbar :

Wir erreichen Dumfries:

Eine Möwe wartet stoisch auf Fische :

Robert Burns , der Sohn der Stadt ist Schottlands berühmtester Dichter. Die Stadt verehrt den Dichter mit zahlreichen Denkmälern und Museen :

Die Sonne kommt hervor und wir genießen den Stadtrundgang :

Auf diesem Friedhof besuchen wir das Robert Burns Mausoleum :

Dort ist es zu sehen :

Uns gefällt das Café Pumpernickel, ein schöner Name für ein schönes Café :

Unser heutiges kleines Kuchengedeck :

 

30 Kilometer weiter, wir sind in Castel Douglas angekommen. Wir essen unser erstes Galloway Eis, natürlich mit Blick auf den See, genauso wie vor zwei Jahren.

Zu Gast bei Esther und Warren. Wir ernten mit Esther diesen riesigen Zucchino:

Wir genießen die Gastfreundschaft von Esther und Warren. Schön, dass wir zu Gast sein dürfen:

 

+++ TELEGRAMM +++ Willkommen in Schottland…..

….die Nordsee war in der Nacht sehr ruhig und so brachte uns die DFDS Fähre angenehm durch die Nacht.
In England ein vertrautes Bild, der Himmel wolkenverhangen und Starkregen als wir das Schiff verließen. Lange Schlangen an der Grenzkontrolle. Wir freuten uns sehr als die britischen Genzpolizisten die Radfahrer interessiert und erfrischend freundlich und bevorzugt abfertigten. So fühlt man sich als Gast natürlich willkommen.

In Newcastle beschlossen wir den Zug nach Carlisle zu nehmen. Wir kennen die Radstrecke bereits und kommen damit etwas schneller voran. 

Der Radfahrertag verging wie im Fluge und war heute mit knapp 60 Radkilometern nur mäßig anstrengend. 
Zur guten Tradition gehört es natürlich im ersten Haus von Schottland , einem ehemaligen Zollhaus Rast zu machen……

Ein Minizug , der Hadrian Line mit viel Publikum an Bord :

Die Fahrräder haben Platz gefunden. Wir müssen einige Stationen stehen :

England , ein vereintes Brombeeren Land. Wir kommen kaum voran an etlichen Abschnitten:






Viele schöne Kirchen sehen wir auf unseren Radweg :


Hier fahren wir auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke:


Nach der langen Hitzeperiode und verbrannten Rasen in Deutschland genießen wir die herrliche Farbenpracht der Natur :

Apropos Farbenpracht. Ich kann mich am satten grünen Rasen nicht sattsehen :


Die Kirche von Longtown lädt zur Besichtigung ein :




Das alte Zollhaus , das erste und letzte Haus von Schottland. Hier genießen wir regelmäßig den ersten schottischen Kuchen :


In Schottland vergeht die Zeit schneller , also genau hingucken :


Nach langer Zeit wieder einmal ein Kuchenbild :

Unterwegs nach Annan. Der River Esk fließt gemächlich dahin :

In Annan finden wir uns in dem schnuckligen kleinen Hotel wieder, in dem wir schon bei unserer letzten Tour vor zwei Jahren übernachtet hatten:










+++ TELEGRAMM +++ Durch Europa an einem Tag…..

Unsere Reise stand in diesem Jahr unter einem schlechten Stern. Nach langer Hitzeperiode in Deutschland tobten gerade ausgerechnet vor unserer Abreise schwere Stürme über das Land hinweg. Einen Tag vor unserer Zugfahrt wurde der Zugverkehr nach Amsterdam nahezu vollständig eingestellt.
Wir ahnten schon schlimmes ! 
Ein Anruf bei der DFDS Fährgesellschaft machte es nicht gerade besser. Würden wir nämlich nicht pünktlich am Fährhafen sein ginge das nächste Schiff mit freien Kapazitäten erst Mitte August !!! 
Prima dachten wir , da läuft ja alles gegen uns….
Am Abreisetag war auf einmal alles anders. Die Züge fuhren, kamen  nahezu pünktlich an ihrem Ziel an und die Sonne schien wieder.
Unsere Reise durch Europa konnte beginnen:
Hier sind wir schon im Nahverkehrszug von Amsterdam nach Haarlem. Für die nur 20 Minuten Fahrzeit bleiben wir bepackt stehen :

Der Bahnhof von Haarlem :


Mit etwas Mühe überwinden wir die Bahnhofssperren. An bepackte Fahrräder denkt heutzutage niemand mehr :


Haarlem , da war doch etwas :


….natürlich die überaus leckere italienische Eiscreme von Bartoli !  Nach Deutschland  und Holland sind wir nun schon in Italien :


Die kurze Radtour nach Ijmuiden beginnt. Unterwegs fahren wir an dieser Burgruine der Herren van Brederodes vorbei :


Die Reise durch Europa geht weiter. Wir sind auf der DFDS Fähre , wohin es geht zeigt uns das nächste Bild :


Reiseführer Øyvind zeigt den Weg nach England , nach Newcastle:


Das Schiff , hier das Sonnendeck , ist überaus gut gefüllt :

Ein letztes Bild aus Holland :

Wir freuen uns auf Newcastle und sind offen für die nächsten Ziele. Wie es weiter geht wissen wir noch nicht. Auf jedem Fall erwarten wir einige regenreiche Tag……

+++ TELEGRAMM +++ Die Heimreise beginnt….


Es geht nach Hause. Wir fahren mit einem der ältesten Schiffe von Stena Line mit der “MS Urd”. Uns erwartet auf diesem Schiff wenig Komfort , kaum vegetarisches Essen für Øyvind (nicht einmal Fisch gab es) und nur wenige „selbstgemachte“ Unterhaltungmöglichkeiten, wie Lesen und Musikhören. Doch wir wollen das Beste draus machen….

Da liegt das 170 Meter lange Schiff. Es werden maximal 186 Passagiere befördert.
Hauptsächlich ist die „MS Urd“ eine LKW Fähre, der Personen/ Urlaubsverkehr ist ein nebensächliches Geschäft :

Wenig LKW Verkehr ist heute mit uns unterwegs :



Die Sonne lacht uns ins Gesicht :


Erst einmal ausruhen ist meine Devise :


Endlich einmal wach :


Natürlich gibt es auch guten Rotwein an Bord. Was für ein Luxus :


Die Sonne verabschiedet sich. Zu diesem Zeitpunkt sind alle Touristen an Bord und fotografieren das schöne Farbenspiel :


Guten Morgen ! Nachdem das Mittagessen und das Abendbuffet sehr sehr fleischlastig war, gefällt uns das Frühstück sehr gut :











+++ TELEGRAMM +++ Unser zweiter Tag in Liepāja…..

Wir staunen !!!


Eigentlich war Liepāja ja nur so als Abfahrtsort für die Rückfahrt nach Deutschland gedacht.
Dass wir uns gerade in dieser Stadt sooo sehr wohlfühlen werden, hätten wir beide überhaupt nicht gedacht.
Der Tag heute war vollgepackt mit einer langen Radtour, vielen leckeren Genüssen, vielen Sehenswürdigkeiten und einem Privatkonzert auf der weltgrößten Orgel in der Dreifaltigkeitskathedrale…

Liepāja – der Kurort, die Stadt des Bernsteins , die lettische Musikhauptstadt, die Stadt der Linden (liepa-das lettische Wort für Linde) … die Stadt des Meeres , der Strände und der Winde :


Der musikalische Bernstein der Stadt , nochmals am Tage fotografiert….man sieht sogar Elche auf Fahrrädern:


Das Denkmal für die verunglückten Seefahrer und Fischer. Es ist das Bildnis einer Frau die sehnsüchtig in das weite Meer schaut und auf die Rückkehr ihrer Liebsten wartet :


Eine kleine Russisch-Orthodoxe Kirche kann man hier besichtigen:


Wir besuchen die St. Josef Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Gebaut wurde dieses Gebäude aus sogenannten Danzig Backsteinen, die einzeln verpackt aus Deutschland angeliefert worden sind :


Das Innere der Kirche hat etwas leises, etwas Beruhigendes. Hoch oben an der Decke „schwimmt“ ein Schiffsmodell:


In der Dreifaltigkeitskathedrale klettern wir 32 Meter hoch auf den Kirchturm. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf Liepāja und das Umfeld der Stadt :






Unten fährt gerade eine alte Tatra Bahn durch die Stadt :


Wir werden vom Organisten auf eine Klangprobe der größten Orgel der Welt eingeladen. Mit verschiedenen Musikstücken dürfen wir die Vielfalt der über 7000 Pfeifen bewundern.
Begeisterung über die Arbeit des Orgelbauers Koncius kommt auf :


Genüsse des Tages :


Kalte Rote Beete Suppe mit heißen Kartoffeln finden wir super lecker :


Den besten Kuchen unseres Urlaubs probieren wir hier – im Café „Darbnica“ :


Genießer Bildnis :


Auch der Abend schmeckt lecker ! Es gibt Liepāja Mencini , Borschtsch , Bier und Pizza.

DIE Spezialität von Liepāja: Liepāja Mencini ist getrockneter und geräucherter Dorsch mit Kartoffeln. Dieses leckere Gericht aßen die Menschen bereits im 13. Jahrhundert :

Borschtsch :


…..und das erste lettische Pils :




Ein wundervoller Tag geht zu Ende…..




+++ TELEGRAMM +++ Liepāja – eine Stadt mit viel Flair…..

….unsere heutige Fahrradtour war wieder einmal sehr lang. Wir radelten 75 km. von Palanga an der Ostseeküste nach Liepāja ( deutsch Libau). Hierbei passierten wir die litauisch-lettische Grenze.

Das Fahrradfahren war heute nicht besonders leicht. Manchmal hatten wir sandige Schotterpisten zu absolvieren. Über 50 Kilometer radelten wir auf einer der Hauptverkehrsstraßen Lettlands , der A11.
Für Fahrradfahrer war hierbei nicht besonders viel Platz….

Eine Seltenheit , eine schmale ordentlich knarrende Hängebrücke:


Lettland ist erreicht. Über die nächsten 10 Autobahnkilometer reiht sich Baustelle an Baustelle:


Ein sehr kleiner Ort Nīca. Wir besuchen die Tourismusinformation und kehren ein…


…in dieses hübsche Café :


Øyvind genießt ein Schokoladenfondant mit hausgemachtem Eis :


Für mich gibt es die traditionelle lettische Erdbeersuppe mit Vanilleeis. Wie in fast allen skandinavischen Ländern sind die Erdbeeren sehr begehrt. Auf dem Marktplatz werden die Früchte zu einem Preis von 3,50 bis 4,00 Euro gehandelt :


Lecker und sehr appetitlich angerichtet :


In Liepāja müssen wir uns unterstellen. Ein stärker Regenschauer zieht vorbei. Wir staunen: Liepāja ist die drittgrößte Stadt Lettlands und hat 76.000 Einwohner. Es gibt sogar Straßenbahnverkehr :


Die Stadt hat viel Flair. Ganz anders als erwartet. Wir erleben ein schönes Stadtbild, Marktplätze und etliche Kirchen. Natürlich gibt es auch historische Schandtaten wie häßliche Plattenbauten etc.
Die evangelische St. Anna Kirche aus dem Jahre 1508 ist die älteste Kirche der Stadt :


Straßenbild – ganz hinten erkennt man die Dreifaltigkeitskathedrale mit der größten Orgel der Welt :



Über diese Brücke geht es hinüber nach Karosta (Kriegshafen). Die Brücke trägt den Namen des ersten Kommandeurs der Lettischen Armee – Oskar Kalpaks. Die Brücke wurde vom deutschen Ingenieur Harald Hals projektiert. Mehrmals am Tag wird die Brücke mit ihren zwei identisch drehbaren Tragwerken gedreht :

Auch sehr sehenswert ist die orthodoxe Kathedrale St. Nikolai aus dem Jahr 1901 :

Eine sehr interessante Architektur bietet die Konzerthalle „Großer Bernstein“. Das Liepāja Sinfonieorchester hat hier seinen Sitz :

Wir wandeln durch die bernsteinfarbenen Gänge :

Der Stadtplan einmal aus ganz plastischer Sicht, quasi zum Anfassen :

Die Universität Liepāja mit wunderschönem Schmetterlings Blumenschmuck :


Auf der Suche nach einer Pizzeria kommen wir in diesem hübschen Innenhof :

Schnell ist auch eine Restaurant gefunden. Die Pizza ist zwar ordentlich groß, schmeckt aber leider nur durchschnittlich. Es kann eben nicht alles perfekt sein.

Wir freuen uns schon auf das morgige Abendessen, dann vielleicht ganz woanders…..