Auf den Weg nach Wien….

….irgendwann geht jeder Urlaub einmal vorbei und so starteten wir heute zu unserer Rückfahrt über Wien nach Berlin.

Hierzu mussten wir von Sopron mit dem Fahrrad in Richtung Wien fahren. Geplant war ja eigentlich die Gesamtstrecke (cirka 90 Kilometer) mit dem Fahrrad zurück zu legen. Aber da das Wetter wirklich nicht so richtig mitspielte fuhren wir mit dem Rad 40 Kilometer nach Ebenfurt und dann mit dem Zug nach Wien.

Der Start der Radtour in Sopron überraschte etwas, denn das Wetter war noch relativ gut , teilweise sonnig. Nach wenigen Minuten erreichten wir den Platz wo 1989 das Paneuropäische Picknick stattfand, welches ja die deutsche Geschichte eingehend verändert hatte :

Unser vermutlich letztes Eis aßen wir in Ebenfurt. Stephan wählte hier ein verdammt leckeres Maroneneis :

Jetzt schlug das Wetter um und es begann zu regnen. Wir bestiegen daher lieber den Zug nach Wien :

Gegen 14.00 Uhr checkten wir in unser gemütliches Hotelzimmer ein. Nach einer kurzen Dusche ging es zu einem Wiener Stadtbummel :

Die Karlskirche :

Hier schließt sich der Kreis unserer Reise. Starteten wir in Passau am Stephansdom , so erreichten wir heute am Wiener Stephansdom quasi unser Ziel :

Wien ohne Torte ???
Bei mir gibt es das nicht und so genoss ich eine Sachertorte mit einer sehr guten Wiener Melange :

Wanderung auf den Geschriebenstein (884 M)….

…heute wanderten wir auf den Geschriebenstein , dem Irottkö auf ungarisch.
Unsere 33 Kilometer lange Wanderung begann zunächst mit einer kleinen „Bahnweltreise“. Um in das nur 80 Kilometer entfernte Köszeg zu gelangen fuhren wir zunächst über 2 Stunden mit der Ungarischen Staatsbahn.
Am Morgen bestiegen wir den internationalen D-Zug nach Zagreb :

In Szombathely hatten wir etwas Aufenthalt und warteten auf unseren Personenzug der uns nach Köszeg bringen sollte :

In Köszeg angekommen konnte endlich unsere Wanderung auf den Geschriebenstein beginnen. In bereits 560 Meter Höhe erreichten wir die Kapelle von St. Veit :

Der Aufstieg zum Geschriebenstein führte entlang von gut begehbaren Waldwegen und gestaltete sich gar nicht einmal so schwierig , wie zunächst von mir befürchtet:

Nach 15 Kilometern sahen wir den Aussichtsturm des Geschriebenstein :

Oben war es sehr stürmisch und auch die ersten Schneeflocken der neuen Winterperiode begegneten uns:

Lustig fanden wir auch diese Sonnenuhr am Aussichtsturm. Die Nationalitätenbezeichnungen stehen wohl für die Österreichische und für die Ungarische (Sonnen)Zeit , oder ???

Der Rückweg war sehr informativ gestaltet und so kamen wir an verschiedenfarbigen Kreuzen und weiteren Aussichtspunkten vorbei :

Hier ein Aussichtsturm kurz vor Köszeg. Man hatte guten Blick auf die Stadt Köszeg :

In Köszeg unternahmen wir noch einen kleinen Stadtbummel und aßen eine deftige Pizza:

Die Rückfahrt hatte ich mir sehr verdient und ich ruhte mich etwas aus. Stephan nutzte die Chance und machte ein Geheimfoto. Sollten mich etwa der 12 Stunden dauernde Ausflug und die 33 Kilometer lange Wanderung so geschlaucht haben ???

Ich glaube nicht, sicher denke ich hier nur etwas nach……

Regenwetter stört uns nicht….

….,nervig ist es aber schon, dennoch ließen wir uns die Laune nicht verübeln und besuchten einen Pferdehof, welcher zu einem Herbstfest eingeladen hatte. Zunächst gingen wir durch die Ställe und wir schauten uns die Pferde an. Leider wollten Lucie , Ramses und der Graf nicht direkt fotografiert werden :

Lediglich das liebe Maultier wollte sich fotografieren lassen. dafür gab es aber auch sehr liebe Streicheleinheiten :

Stephan wurde zur Honigverkostung eingeladen….Na , schmeckt es ???

Welchen Honig hätten Sie denn gerne ???

Dieser Steinekünstler umrahmt alle Gegenstände und macht diese damit noch viel wertvoller:

Seine künstlerischen Produkte :

Danach gab es endlich etwas Kuchen bzw. Torte. Hier die Marlenka Honigtorte nach alten armenischen Rezept. Die Marlenka gibt es in zwei Variationen , nämlich als Kakaotorte und dann noch als klassische Honigkuchentorte…lecker :

Danach ging es wieder in den Soproner Wald…..die Kalorien mussten runter……

Roter Wein….


….dass Sopron Hauptstadt des Blaufränkischen Weines sein soll habe ich ja schon im Blog mitgeteilt.
Heute ging es also daran diese Theorie in der Praxis zu prüfen und gemeinsam mit Stephans Vater probierten wir uns durch die verschiedenen Weine.
Dabei lag harte Arbeit vor uns, denn wir probierten den Zweigelt , den Blaufränkischen und auch den ungarischen Cabernet Sauvignon aus:
Hier einige Bilder von unseren netten Weingenuss in einem urtypischen Weinkeller :

Stephans Vater gab mir noch einige Tipps zu den ungarischen Weinsorten. Irgendwie nennt man das wohl Fachgespräche :



Da Weingenuss hungrig macht, aßen wir original ungarische Fischsuppe, welche aus Karpfen zubereitet wird. Geschmacklich ein Hochgenuss:

Bei unseren Tests gab es unterschiedliche Ergebnisse. Mein Favorit war der Zweigelt , gefolgt vom Blaufränkischen. Der Cabernet Sauvignon braucht noch seine Zeit zum Reifen:

Stephan meinte in seinem abschließenden Urteil, dass der Blaufränkische der bessere sei. Platz 2 belegte bei ihm der Zweigelt. Der Cabernet Sauvignon , so auch sein Urteil, brauche noch ein paar Jahre zum Reifen.

Dennoch , gemundet haben die Weine alle und demnächst wollen wir wieder einkehren:

Sonntägliche Spaziergänge in und um Sopron…

…heute kam die Sonne wieder etwas heraus und wir nutzten diese Gelegenheit zu einem Spaziergang. Hier nun einige Ansichten aus Sopron , der Heimatstadt Stephans :

Der Hauptplatz von Sopron. Vollmundig hängt am Soproner Rathaus ein Plakat mit der Aufschrift „Sopron – Hauptstadt des Blaufränkischen (Weines)“

Das schön geschmückte Kulturhaus der Stadt :

Der Ursulinenplatz. Im Gebäude rechts hat Stephan Lesen und Schreiben gelernt :

Vor der Ursulinenschule :

Am Nachmittag ging es dann noch einmal hinaus zu einem Aussichtsturm :

Die Aussicht :

Dann wurde es etwas stürmisch , denn Wind kam auf….und wir zogen uns in den geschützteren Wald zurück….