Zwischen den Zeiten….

Der zum Nachdenken anregende Monat November verabschiedet sich in Kürze. Bevor die Adventszeit beginnt besuchten wir am letzten Wochenende das Krematorium Berlin – Baumschulenweg.
Bei einem Tag der offenen Türen wurde über die Feuerbestattung als Beerdigungsart berichtet und es wurden Rundgänge angeboten.

Nun ist man ja nicht jeden Tag in einem Krematorium ….in Baumschulenweg gefiel mir jedoch die Architektur dieses Baus und die Möglichkeiten die einem gegeben werden um würdevoll Abschied zu nehmen :

Drei Schornsteine stehen für drei Kremationsöfen , welche cirka 10000 Einäscherungen pro Jahr vornehmen :

Schlichter Quader , fugenloser Beton geben dem Krematorium ein zeitloses Aussehen :

Die imposante Kondolenzhalle mit sehr guter Akkustik. Interessant auch das Eindringen von Tageslicht durch die Deckensäulen.Die Architekten planten hierbei einen Säulenwald mit 29 Säulen :

Gebetsnischen laden zum Gebet oder zum Nachdenken ein :

Im Krematorium gibt es zwei Trauerhallen :

Auch hier Platz zum Nachdenken….

Pilgern auf dem Besinnungsweg….

….wandern und und über sich und die Welt nachdenken.Hierzu lädt er Besinnungsweg von Willingen über Schwalefeld , Rattlar nach Usseln und zurück nach Willingen ein. Insgesamt handelt es sich um einen leicht begehbaren Pilgerweg mit einer Länge von circa 18 Kilometern.

Sehr sehenswert die Kirche von Schwalefeld.Diese ist von früh morgens bis spät abends geöffnet. Im Innern dieser sehr modernen Kirche findet man noch einen eigenen kleinen Pilgerweg :

Schon an Weihnachten gedacht ? Auf dem Besinnungsweg entdeckt man etliche Weihnachtsbaumplantagen :

Schöne Gedanken findet der Wanderer auf diesen Denktafeln. Insgesamt sind 226 Gedankentafeln aufgestellt :

Ankunft in Usseln.Hier besuchten wir zunächst das Milchmuhseum. Stephan betätigte sich :

Dann ging es in die sehr sehenswerte Kiliankirche von Usseln :

Wandern macht Appetit , also besuchten wir das Cafe Schwalbennest. Für mich gab es eine Donauwelle und Stephan aß eine Marzipancremetorte. Ein sehr angenehmer Aufenthalt.Man beachte zudem das sehr schöne Rosenthal Gedeck:

Noch im Hellen erreichten wir wieder Willingen. In der Kirche übte die Junge Gemeinde schon die Aufführung der Weihnachtsgeschichte…..ja,ja, bald ist es tatsächlich so weit :

Wanderung über Goldhausen nach Korbach…

…zunächst bestiegen wir den Ettelsberg. Dieser ist mit 839 Metern zwar nicht der höchste Berg der Umgebung, aber zusammen mit der Größe des Hochheideturms steht man auf stolzen 875 Metern.
Damit übertrumpft man den Langenberg (843 M.) bzw. den bekannten Kahlen Asten (841 M.) :



Ein Miniatur Hochheideturm :


Blick zurück nach Willingen :



Willkommen in Düdinghausen ,idyllisch am Südhang des Kahlen Pön gelegen. Leider war die Kirche St. Johannes geschlossen.Das machte aber nichts , denn wir steigen noch hinauf zur Auferstehungskapelle :


Eine schöne Aussicht über das Hochsauerland belohnte uns:




Ankunft in Goldhausen. Hier wurde auf dem Eisenberg bis weit ins 16. Jahrhundert Gold abgebaut. Auf dem Bild sehen wir den Georg Viktor Gedächtnisturm :


Neben dem Gedächtnisturm befinden sich noch die Grundmauern des alten Grafenschlosses. Dieser Wappenstein soll im alten Schloss vermauert gewesen sein :

Nach dem Besuch des Korbacher Nachtwächters wurde es tatsächlich sehr schnell dunkel :

Auch im Dunklen bietet Korbach herrliche Blickfänge.Leider war es schwierig diese angemessen zu fotografieren :

Nach über 35 Wanderkilometern lud mich Stephan zu einer Pizza ins beste Restaurant der Stadt ein. Ordentlich gesättigt führen wir mit dem Zug zurück nach Willingen.Weil der Tag so schön war genossen wir in unserem Hotel noch ein zweites (Salat)Abendbrot…..

…eins…zwooo…drei…..vier….FLUUUUG !

Heute besuchten wir erneut die Mühlenkopfschanze in Willingen.Sie gilt als größte Skisprungschanze der Welt. Mit 107 Meter Anlauflänge und einer erreichbaren Anlaufgeschwindigkeit von knapp 95 Km/h. fordert diese Schanze eine erhöhte Aufmerksamkeit.

Die Schneemaschinen stehen bereit :

Wir wollten auch sportlich sein und erkletterten die Mühlenkopfschanze :

Gleich springt unser Stephan….Erwartungsvoller Blick zum Absprungturm :

Jetzt geht es für Stephan los!

…Eins….zwooo….drei….vier……FLUUUUUUUG ! :

Wandern im Hochsauerland…..



….endlich komme ich dazu Bilder von unserem Aufenthalt in Willingen zu veröffentlichen.
Warum es uns gerade in diese Ecke Deutschlands verschlagen hat weiss ich nicht genau.
Auf jeden Fall war die Aussicht im Hochsauerland auf dem 254 Kilometer langen Sauerland-Höhenflug wandern gehen zu können verlockend.

Überrascht waren wir bei unserer Ankunft, denn Willingen präsentierte sich als gut besuchter Wintersportort. Das einzige was zum Wintersport fehlte war der….Schnee.
Blick aus unserem Hotel:

Ein Willinger Wahrzeichen – Das Eisenbahn Viadukt :

Wintersport aller Orten. Die Mühlenkopfschanze.Man will es kaum glauben Fassungsvermögen 38000 Zuschauer :

Eine erste Wanderung zur Diemelquelle :



Hier ist die Diemelquelle erreicht :

Im Wald sollte man wachsam sein. Gefährliche Rettungshunde sind ohne Beisskorb unterwegs :

+++ TELEGRAMM +++ 70.000 Gründe zum Feiern…

…freudestrahlend wurde ich heute an der Haustüre empfangen.Es gibt etwas zum Feiern und wir müssten dringend in ein Café.

Der Grund für diese Feierlaune ?
Stephan feierte seinen 70.000 Fahrradkilometer seit 1997. Eine Wahnsinnsleistung die mich nötigte mir das größte Stück Eierlikörtorte auszusuchen.Beim Genießen wurde Stephan über seine ersten Fahrradkilometer und sein erstes Fahrrad ausgefragt.

Hier nun das notariell beglaubigte Foto des Fahrradcomputers :