Zur Jesusstatue in Garajau…

…unsere heutige, letzte Wanderung auf Madeira führte uns zur Jesusstatue in Garajau.

Los ging es aber am Tourismusmagnet, dem Monte.Hier lassen sich Touristen für viel Geld eine Straße mit Korbschlitten herunter karren:

Was würde da wohl unsere Straßenverkehrsordnung sagen ? Diese Schlitten verfügen nämlich überhaupt keine Bremsen….
Egal, den Touristen macht es sichtlich Spaß :

Unterwegs ein Blick zurück nach Funchal. Am Kai ist immer noch das Luxusschiff „Queen Victoria“ zu Gast .

Weiter wandern wir auf der Levada dos Tornos. Ankunft am Jasmin Teehaus mit herrlich angelegten botanischen Garten :

Stephan genießt den echten madeiranischen Honigkuchen :

Am frühen Nachmittag erreichen wir die Jesusstatue in Garajau. Stephan prüft schon einmal ob die Windrichtung stimmt :

Fast könnte man meinen wie sind in Brasilien :

Endlich gutes Wetter an der Ponta Sao Lourenco…

….nachdem wir an der Ponta Sao Laurenco bereits zweimal schlechtes Wetter hatten wurden wir dieses Mal von der Sonne verwöhnt und genossen sogar die Fluten des Atlantik.

Zunächst nahmen wir aber den Bus nach Machico und begannen dort unsere Wanderung.
Unterwegs sahen wir dieses noch im Bau befindliche Dorf. Eigentlich schön hergerichtet , so mit mittelalterlicher Kirche und sogar einem Leuchtturm, aber mitten in der Einflugschneise des Flughafens, naja :

Am Ponta Sao Lourenco wollten unsere Fotoapparate nur noch eines machen, nämlich Fotos klicken.
Hier werden wir vom Stolz Madeiras begrüßt :

An wenigen Stellen ist der Aufstieg etwas beschwerlicher, aber roter Mohn und andere Pflanzen bringen etwas Farbe ins Spiel :

Spaßeshalber nannte ich diesen Felsen den James Bond Felsen, aber mal ehrlich man braucht nicht unbedingt nach Thailand zu fahren um schöne Naturdenkmäler zu begutachten:

Hier schaut Stephan schon mal optimistisch auf den nicht begehbaren Leuchtturm der Halbinsel:

Nun habe ich es auch geschafft. Ein hübsches Foto von uns beiden:

Da unser Bus zurück nach Funchal erst eine Stunde später fahren sollte gingen wir hinunter zur idyllischen Badestelle:

Stephan wagt sich ziemlich weit hinein in den Atlantik :

Und ich komme nicht mehr trocken hinaus.Ein kleiner Tsunami kommt auf mich zu:

Wandern, Genuss und Kultur….

….ohne Übertreibung Madeira bietet einfach alles !

Der heutige Tag startete mit einer Levada-Wanderung nach Canical. Der Fischerort liegt ganz im Nordosten der Insel.
Die Levada dorthin ist modernisiert worden und die Wege weisen keinerlei Schwierigkeiten auf. Für uns – trotz der Länge von über 15 km – ein sehr einfaches Wandern.

Unterwegs bemerkten wir wieder das Bemühen der Einwohner von Madeira, jede noch so kleine Ackerfläche für den Anbau von Kartoffeln zu nutzen :

Hier sind wir an der „Gefährlichen Scharte“ der Boca do Risco angekommen. Unter uns tobt der Atlantik. Leider konnten wir wegen des Wolkenverhangenen Himmels die Nachbarinsel Porto Santo nicht erkennen:

Konrad mal ganz mutig – Stephan aber auch:

Kurz vor Canical. Stephan zeigt stolz seine Madeira Banane:

Warum mögen wir Madeira?
Natürlich wegen der vielen Wandertouren, aber auch oder vor allen Dingen wegen der leckeren Fischgerichte.
Sprachwitz vom Feinsten: Stephan bestellte sich diese leckere Fischplatte.
Natürlich wurde der Kellner gefragt was dieser und was jener Fisch für einer ist.Der eine sollte die Ehefrau vom Oktopus sein, also eine Oktopussy!!!

Am Abend noch einmal viel Kultur – nämlich ein Mandolinen Konzert in der Britischen Kirche. Ein Highlight in der Madeira Kulturszene:

Der Tag hat leider nur 24 Stunden – heute aber erlebten wir einen besonders bunten Tag !

Wanderung durch schattige Lorbeer- und Laurazeenwälder….

Waren unsere letzten Wanderungen sehr sonnig ,so zogen wir uns heute in schattige Waldgebiete rund um Riberio Frio zurück.
Eigentlich wollten wir diese Wanderung bereits im Vorjahr unternehmen. Damals war jedoch die Levada wegen einer Renovierung gesperrt.
Los ging es heute also an der Forellenaufzuchtstation von Riberio Frio.Gleich neben der Bushaltestelle steht diese kleine Kapelle:

Auf der Levada nach Portela sieht man viele Wasserfälle und andere Wasserläufe umgeben von duftenden Lorberbäumen:

Hier wandere ich durch einen besonders schattigen Teil der Levada:

Unterwegs schöne Blickfänge auf den Adlerfelsen.Natürlich hätten hier die Wolken ruhig ein bisschen höher liegen können:

Hier gucken wir auf die Ortschaft Machico :

Nach über 30 Wanderkilometern gönnten wir uns abends dann in Fuchal ein extra großes Tortenstück im Theatercafe:

Morgen wollen wir die Tour weiterführen……

Ich kauf‘ mir lieber einen Madeira Hut…..

….der steht mir so gut , der steht mir so gut….
So begann heute unser Tag.

Wir fuhren mit dem Bus zum Eira do Serrado um dort den Aussichtspunkt in 1053 m. Höhe zu besuchen. Nach Genuss des wundervollen Ausblicks begann unsere erste schwere Wanderung.

Zunächst kaufte sich aber Stephan erst einmal einen Madeira Strohhut. Schließlich musste man sich ja vor der strahlenden Sonne schützen :

Dann wanderten wir hinunter ins touristische Curral das Freiras, dem Nonnental :

Weiter ging es schweißtreibend in schwindelerregenden Höhen hinauf zum Boca dos Namorados durch eine wildromantische Bergwelt.
Blick zurück ins Nonnental :

Hier brauche ich, fast völlig entkräftet, einen Energieriegel :

Unterwegs, tiefe Schluchten:

Hier kommen wir am Rastplatz an. Nach kurzem Aufenthalt geht es weiter nach Camara de Lobos:

Insgesamt eigentlich nur 15 Kilometer Wanderung, aber der Höhenunterschied von fast 1000 Metern, die Hitze und die strahlende Sonne forderten Tribut. Trotzdem, schön war es auf jedem Fall und solche herrlichen Landschaften sieht man nicht alle Tage.

Am Abend belohnten wir uns mit einem vorzüglichen Dinner …..

+++ TELEGRAMM +++ Unser Hotel in Funchal….

Schuld an allem ist wieder einmal Lutz !
Lutz war begeistert vom Hotel Monte Carlo in Funchal.
Dieses britische Hotel ist nicht besonders luxuriös, aber dafür hat es Stil und jede Menge Patina.
Wir empfanden das vor einem Jahr bei unserem ersten Besuch in „Monte Carlo“ genauso, hätten uns hier und da schon einiges besser gewünscht.
Dieses Jahr ging es also wieder nach Funchal und wieder ins „Monte Carlo“.
Was wir nicht wussten: Jetzt hatten die Betreiber gewechselt und das Hotel wurde ordentlich renoviert.
Schön dabei, dass man nicht mit allem alten Dingen brach und versucht hatte alt und neu zu verbinden. Somit gelang es, dass alte Dinge mit frischer Farbe vollkommen anders wirken als eben bisher.
Wir können das Hotel in sehr zentraler Lage jedenfalls weiter empfehlen.