Eine Fahrradrunde nach Babelsberg….

…meinen letzten Urlaubstag wollte ich heute noch einmal für eine große Runde mit dem Fahrrad von Berlin nach Potsdam nutzen. Ich hatte noch viel Schwung und Kraft aus Norwegen mitgebracht und wollte einmal wieder an der 100 Km. Marke kratzen :

Los ging es in Richtung Spandau. Dort fuhr ich auf die Havelchaussee, an Wannsee vorbei nach Potsdam.

Die im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV durch den Architekten Ludwig Persius im italienischen Stil gebaute Heilandskirche am Port von Sacrow gefällt mir immer wieder. Auch aufgrund ihrer sehr interessanten Geschichte:


Dann ging es hinein in den Neuen Park von Potsdam. Bisher hatte ich noch nicht das Ägyptische Portal bei der Orangerie bemerkt. An der Orangerie herrschte emsiges Treiben – bald müssen die Palmen in die Pflanzenhallen geholt werden:


Später radelte ich in den Babelsberger Park. Dieser Park und das wissen nur wenige wurde von Peter Joseph Lenne und später von Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestaltet.

Auch im Park Babelsberg gibt es eine Siegessäule. Diese wurde aufgrund des 1866 gewonnenen Preußisch-Österreichischen Krieges aufgestellt:

Am neogotischen Belvedere finden derzeit aufwändige Restaurationsarbeiten statt. Der Flatowturm ist davon jedoch nicht betroffen und weithin sichtbar:


Vom Belvedere hat man einen herrlichen Blick auf die Glienicker Brücke und dem Schiffsverkehr auf der Havel:


Blick auf dem Turm des  Dampfmaschinenhauses. Damit konnte die Bewässerung des Parkes zur Freude der Gartenarchitekten deutlich verbessert werden:


In Kürze kommen die Herbstfarben richtig zur Geltung. Da muss ich mit Stephan noch einmal vorbei kommen….

+++ TELEGRAMM +++ Abschied von Oslo….

…irgendwann geht jeder Urlaub einmal zu Ende. Leider ! Für uns war dieser Tag heute erreicht, denn die „Color Magic“ möchte uns wieder zurück nach Kiel bringen.

In den letzten drei Wochen hatten wir wunderschöne Tage und Stunden in Norwegen verbracht. Insgesamt spielte auch das Wetter bravourös mit, denn wir hatten nur sehr wenige Regentage. Das kann in Norwegen durchaus anders sein…..

Nach dem Verlassen des Campingplatzes unternahmen wir noch einmal eine letzte Stadtrundfahrt durch Oslo und tätigten noch einige Einkäufe. Das Wetter war auch an unserem letzten Tag traumhaft.

Das Denkmal an der Røa Kirche heute in einem besonders schönen Licht :

Eine seltene Perspektive: Das Osloer Schloss einmal von hinten. Strahlt die Sonne nicht schön ?
Heute kamen wir erst relativ spät an Bord der „Color Magic“, denn das Schiff wendete nochmals im Hafenbereich bevor die Passagiere an Bord durften. Wir hatten auf unserem Warteplatz eine interessante Perspektive auf das Umsetzmanöver :
Stephan hat es sich gemütlich gemacht :
Geschafft, gleich legt das Schiff wieder an :
An Bord wieder einmal das übliche Programm. Wir belustigen uns noch immer über den sympathischen Sprachfehler der Ansage ( „Wir bitten jeden einzelnen Gäst …“), essen wieder leckeren Kuchen, gehen in das Sportstudio mit fantastischer Aussicht und sind sehr viel auf dem Sonnendeck unterwegs.
Zunächst aber einmal ein Bild von Stephans kleinen Dessertteller. Auf dem Herbst Buffet fand er Maracuja Früchte, norwegische Himbeertorte und deftigen Schokoladenkuchen. Auch das gehört zu einem schönen Urlaub in Norwegen. Vielleicht genießen wir auch deshalb die sehr kurzweilige Überfahrt….:
Später auf dem Sonnendeck. Hier hatten wir wieder einmal eine besonders schöne Sicht auf die Nordsee:
 
 
 

 

+++ TELEGRAMM +++ Im Land der 1000 Seen….

…beinahe drei Wochen sind wir nun in Norwegen. Heute am letzten Tag hatten wir jedoch unsere schönste und zugleich auch anstrengendste Fahrradtour bei Traumwetter. Die Tourdaten: 5 Stunden 72 Kilometer und 1200 Höhenmeter.

Der Morgen wieder einmal nebelverhangen, grau mit etwas Niesel. Das änderte sich sehr schnell über den Bergen, die Sonne kam hervor und zauberte Traumfarben.

Unser Weg führte uns vom Campingplatz Bogstad in die Nordmarka nach Kikut. Wie immer gab es sehr viele Höhen zu bezwingen:

Die letzte Etappe beginnt:

 

Fahrrad Stillleben mit Landschaft :
Rast am Bjørnholt Kafe mit Brunost-Waffel:
 
Løvenskiold Denkmal, ein ehemaliger Eigentümer der Nordmarka, von diesem wunderschönen Gebiet:
Die norwegische Nugatti Schokocreme gibt Kraft um weiter radeln zu können….:
Ein Traum von einem Bild – wie aus einem Prospekt :
Stephan war heute im Gegensatz zu mir topfit über dem Sandungen:
 

 

Ist das noch Radfahren? Mountainbiken? Ein ungemütlicher Karrenweg zwingt uns fast 1500 Meter das Fahrrad querfeldein zu tragen. Natürlich war dieser schlechte Wanderweg auch noch schön matschig. Ich habe hier ganz schön zu kämpfen :
Na, endlich , der Weg ist wieder besser und die Sonne verwöhnt uns :
Fast am Ziel, hier sieht man den Bogstad Gård :
 

 

+++ TELEGRAMM +++ Kunst im Ekebergpark…

…es ist schon phantastisch was man alles an so einem viel zu kurzem Urlaubstag erleben kann. Unser Tag war heute wieder einmal richtig vollgepackt mit den unterschiedlichsten Erlebnissen. Aber der Reihe nach:

Der Tag begann mit unserem Umzug nach Oslo. Wir verließen nur ungern unser schönes Ferienhaus in Nesodden:

Endlich hatte auch einmal die Kirche in Nesodden geöffnet. Wir nutzten diese Gelegenheit um uns die Kirche auch einmal von innen anzuschauen:

Kaum in Oslo angekommen befanden wir uns mittendrin im berühmten Oslo Marathon mit seiner lockeren und zugleich ansteckenden Atmosphäre:
 
Hier stelle ich dem Leser einmal unseren Lieblingsspringbrunnen von Oslo vor. Irgendwie hat dieser den Flair der 70ziger Jahre und das macht ihn auch so charmant :
Wieder einmal eine Fahrt mit der T-Bane. Übrigens, ein Produkt der Firma Siemens:
Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in dieser Hütte auf dem Campingplatz. Ich ziehe schon mal ein:
Stephan , Kuchen, wir brauchen Kuchen, natürlich von Hansen:
….leckere Walnusstorte:
Am Nachmittag ging es in den Ekebergpark. Dieser 120 Jahre alte Park ist etwas in Vergessenheit geraten und so hat die Carl und Christian Ringnes Foundation beschlossen den Park mit viel Kunst, also mit vielen Skulpturen aufzuwerten. Große Neueröffnung des Parkes ist zwar erst am 26.09.2013. Wir haben aber heute schon die vielen Kunstdenkmäler begutachtet und bestaunt. Zwar ist noch nicht alles fertig, aber seht selbst:
Kunst ist immer auch begehbar – auch wenn es manchmal eng wird und nicht jeder Zutritt haben darf :
Sara Sze’s Kunstwerk aus New York – Still Life with Landscape – naja….:
 
Das Concave Face – Stephan wirkt nachdenklich :
Das multimediale Kunstwerk – mit optischen und akustischen Veränderungen:
Blick in die Stadt :
…ein weiteres Windspiel :
Blick in die Stadt. Diesen Blick nutzte Edvard Munch als Hintergrund für sein weltberühmtes Gemälde „Schrei“. Gemalt hat er dieses Bild übrigens 1893 in Berlin….:
Klasse, ich sage einfach nur Klasse wieviel Kunst nun in den Ekebergpark eingezogen ist. Das kann sich wirklich sehen lassen und wertet den Park deutlich auf…..

 

+++ TELEGRAMM +++ Ein Radausflug in die Østmarka…..

…verspricht immer besonders sehenswerte Bilder und Eindrücke.

Wir fuhren heute mit der Fähre und der T-Bahn hoch zur Station Ellingsrudåsen. Dort begann unsere Fahrt durch die Østmarka. Ziel sollte die Østmarkkapell sein.

Kurzpause – die Sonne hat es noch nicht geschafft den Nebel zu vertreiben :

Hier sonnt sich Stephan schon – die Pose erinnert mich irgendwie an Kopenhagen :
Na endlich, die Sonne ist da und hat bis zum Abend gestrahlt :
Die Fahrt durch die Østmarka war heute sehr anstrengend. Wir hatten mit vielen Steigungen und schwierigen Bodenverhältnissen zu kämpfen. Da erfrischte uns die Rast an diesem See besonders :
Der nächste schöne See. Ich erfreue mich besonders an den Spiegelungen im Wasser :
Puh, warum muss die Østmarkkapelle so hoch liegen und dann auch noch geschlossen sein ?
Zurück ging es wieder mit der Fähre zurück zu unserem Häuschen. Habe ich schon einmal unser Ruterbåt vorgestellt ? Hier ist es die Fähre „Kongen“ ( König ). Die Fahrzeit von Oslo nach Nesoddtangen beträgt am Tage 23 Minuten , in den Abendstunden verkehrt ein kleineres Schnellboot welches nur 12 Minuten für diese Strecke benötigt. Ich genieße die beinahe tägliche Fahrt über den Oslofjord sehr…:
Morgen müssen wir leider Abschied von unserem Ferienhäuschen nehmen. Wir ziehen um zum Campingplatz Bogstad. Schade, dass wir nun den ersten Abschied vollziehen müssen….
 

 

+++ TELEGRAMM +++ Torchlight , Lichterfestival am Akerselva….

….die Sonnenblume lachte am frühen Morgen und so machten wir uns mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Fagerstrand. Wie üblich mussten wir ordentlich Höhenmeter überwinden….
Kunstausstellung in Hafstad:
Pause in Fagerstrand – Stephan lädt zu einem leckeren Bärchen Kakao ein. Ich genieße:
Nochmehr Genuss am Abend in der Brunello Pizzaria. Beide essen wir leckere Pizzas und lassen uns mit gutem Wein verwöhnen:
Der Höhepunkt des Tages. Das Torchlight Lichterfestival am Akerselva. Auf einem cirka 8 Kilometer langen Flußabschnitt des Akerselva sind über 3500 Lichter aufgestellt und es gibt an etlichen Stellen Darbietungen wie Lichtskulpturen, Jazz, Dance und Gesang. Es machte uns großen Spaß diese interessanten und vielfältigen Darbietungen zu bestaunen :
 
Nächtliches Tai Chi lädt zum Mitmachen ein :
Ein Wasserfall einmal beleuchtet :
Viele Brücken wurden illuminiert :
Der Vollmond dazu bescherte eine ganz besondere Atmosphäre :
Ein Ballonmeer zum Ausklang des Tages. Die Osloer haben sich mit diesem Lichterfestival richtig Mühe gegeben. Besonders der eher familiäre Charakter der Veranstaltung hat uns sehr gefallen….
Ein schöner Tag neigt sich dem Ende…..

 

+++ TELEGRAMM +++ Oslo in bunten Farben…..

…der Tag begann heute Bärenstark, denn es gab eine große Portion Beeren in unserem Müslifrühstück. Davon waren wir so erstarkt, dass wir wie die Weltmeister im Tøyenbadet schwimmen konnten.

Was doch eben so ein paar Beeren ausrichten können:

 
Immer präsent – Die Holmenkollen Sprungschanze sehr dezent im Hintergrund. Wir müssen wohl in diesem Urlaub doch noch Ski springen :
Danach ging es in das gegenüberliegende Edvard Munch Museum. Hier wollten wir auch Kaffee trinken. Später zog es uns doch wieder zu unserem Lieblingsbäcker Hansen in die Osloer Innenstadt.

Dort genossen wir eine ordentliche Kuchenauszeit:

Wo ist denn Stephans Bier?
Oslo wollte uns heute gar nicht ziehen lassen und erstrahlte mit phantastischen Farben in einem herrlichen Regenbogen:
Am späten Abend noch ein Naturschauspiel. Aus unserem Ferienhaus erleben wir den Vollmond mystisch über den Fjord aufgehen. Eine wunderschöne Stimmung :
Die Regenzeit im Oslofjord soll nun endlich vorbei sein und morgen holen wir nach 4 Tagen wieder einmal die Fahrräder aus der Garage. Zeit wird es ja ….