+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 14 – Radfahren auf der Preßnitztalbahn….

….wo früher leistungsstarke Dampfrösser die neigungsreiche Strecke von Wolkenstein nach Steinbach den Berg hinauf stampften ist heute auf der in den 60ziger Jahren stillgelegten Strecke ein schöner Radweg angelegt worden.

Hier einige Bilder :

Radeln an der Zschopau macht immer Spaß :

Schöne Landschaften allerorten ….:
…die auch den Tieren gefällt :
Nach starkem Anstieg auf über 700 Meter besuche ich die Kirche in Mildenau :
Während auf der Strecke von Steinbach nach Jöhstadt eine Museumseisenbahn verkehrt, ist der Abschnitt Steinbach nach Wolkenstein gut als Radweg ausgebaut :
Alte Brücken entlang der Trasse :
….und immer wieder die Zschopau :
Gleich erreiche ich Wolkenstein :
61 Kilometer geradelt und über 1000 Höhenmeter überwunden. Da schmeckt das Abendessen gleich noch einmal so gut.

 

 

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 13 – Bonnie und Clyde….

…heute fuhr ich nur eine kleine Runde mit dem Fahrrad. Zunächst ging es in Richtung Marienberg. Der aufgestellte Kran ist weit zu sehen. Die nächsten Tage kann ich also den Bau einer modernen Windkraftanlage bewundern :

Diese beiden Pferdchen nenne ich Bonni und Clyde. Nebenbei ein schöner Blick in die wettermäßig etwas unfreundlich wirkende Landschaft :
Nur zaghaft kommen sie näher. Ich muss mit meinen gesammelten Leckerbissen winken und sie bei den erfundenen Namen rufen :
Der Apfel hat geschmeckt und streicheln lassen sich die beiden auch :
Am Abend wanderte ich noch ungefähr 7 Kilometer von Warmbad nach Wolkenstein. Wie üblich ging es bergauf und seltener bergab. Hier wandere ich an der Zschopau entlang :

 

 

 

 

 

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 12 – Wanderung auf dem Fichtelberg….

Mit dem Zug ging es heute nach Bärenstein. Von dort startete unsere Wanderung auf den 1215 Meter hohen Fichtelberg, dem höchsten Berg Ostdeutschlands. Das Wetter war heute leider sehr durchwachsen und oftmals war der Fichtelberg von sehr dunklen Wolken umgeben. Erst am Abend besserte sich das Wetter deutlich.
Blick auf das Bärensteiner Rathaus :
So sahen die ersten Bärensteiner aus, irgendwie besteht da eine Ähnlichkeit :
Eine neue interessante Magnum Eissorte gibt es in Tschechien :
Am Bahnhof von Cranzahl rangiert 99772 an den Zug der Fichtelberg Bahn heran :
Diese zwei zukünftigen Lokführer inspizieren den Führerstand der 99772 :
Spannung bei den erwartungsfrohen Fahrgästen :
Im Örtchen Niederschlag treffen sich die Züge. Die Sonne scheint zwar nicht, aber es gibt trotz dunkler Wolken auch keinen Niederschlag :
99772 schnauft den Berg hinauf :
….und hier kommt schon der Gegenzug mit 991741-0 in Fahrtrichtung Niederschlag :
…Marschverpflegung gibt es auch und so sammeln wir viele Himbeeren :
Unterwegs ein alter Kalkabbruch :
Puh, die Wolken sind dunkel. Dennoch kann man unser Ziel, den Fichtelberg, schon sehen :
Neugierige Alpakas beobachten uns :
Die Kirche von Oberwiesenthal :
…und die renovierte Fichtelberg Schanze :
Man hätte es allerdings auch deutlich bequemer haben können den Fichtelberg zu besuchen :
Das neue Fichtelberghaus welches in 1999 eröffnet wurde und den alten DDR Bau ersetzte. Die Friedensglocke wurde am 20.Jahrenstag der deutschen Einheit eingeweiht und wird rege und weit hörbar gebimmelt :
Im Restaurant „Zum Guck“ bekommt Stephan eine deftige Pilzpfanne serviert  und ich esse eine Fichtelbergtorte :
Nach dem Essen, wir hatten natürlich aufgegessen, lässt sich sogar die Sonne etwas sehen :
Panoramablick , gegenüber auf der tschechischen Seite ist der höhere Keilberg (1243 Meter) zu sehen :
Hier dampft wieder 99772. Zusätzliches Wasser benötigt sie heute aber nicht :
An der Talsperre von Cranzahl rasten wir noch etwas bevor wir nach Cranzahl hinabsteigen :
40 Kilometer Wandern ! So etwas macht man auch nicht jeden Tag ! Bei schönem Wetter will ich diese Wanderung noch einmal nachwandern….

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuchz Teil 11 – Radtour nach Annaberg-Buchholz….

…bei sehr wechselhaften Wetter radelten wir heute nach Annaberg-Buchholz. Annaberg-Buchholz ist die größte Stadt des Landkreises und liegt auf cirka 600 Metern. Für uns bedeutete das natürlich, das wir etwas kraxeln mussten. Aber mittlerweile sind wir ja kleine Strapazen gewohnt.

Kurz vor Annaberg-Buchholz finden wir einen Geocache mit Blick auf die Stadt Annaberg-Buchholz und in das Sehmatal :

…auch im Sehmatal gibt es schöne Elektroleitungen :
Wegen eines Regenschauers suchten wir Zuflucht in das Rathaus Cafe. Hier gibt es leckere Torte :
Mmmhhh, eine zauberhafte Mango-Aprikosen Torte :
Blick auf den Marktplatz mit Barbara Uthmann Brunnen. Barbara Uthmann war eine sächsische Unternehmerin und gilt als eine Förderin des Klöppelns :
Jeder Sonnenmoment muss für ein schönes Foto genutzt werden! Zwei wilde Männer auf dem Bild :
Das Rathaus der Stadt :
Blick auf die Bergkirche St. Marien. Diese Kirche ist die einzige bergmännische Sonderkirche in Sachsen. Im Innern findet man verschiedenen Figuren mit Berufen der damaligen Zeit :
Die Große Kirchgasse von Annaberg-Buchholz. Hinten sieht man die sehenswerte St. Annenkirche :
Das Eingangsportal ist interessant gestaltet :
…und ein sehr schöner Kircheninnenraum :
Natürlich besuchten wir auch die Türmerfamilie der St. Annenkirche. Vom 34 Meter hohen Turm hat man einen schönen Blick auf das Erzgebirge :
Die Radel-Rückfahrt führte über Wiesa. Von oben hat man einen schönen Blick auf die St. Trinitatis Kirche :
Rast am Wolkensteiner Zughotel. Wir essen Pommes Frites und wagen auch einen Blick in das Innere des Mitropa Wagens :
Herzlich Willkommen im Speisewagen. Es gibt natürlich auch schöne Fischgerichte zu essen. Aber Achtung ! Unter der Woche ist oft schon ab 19.30 Uhr Küchenschluss:
Nach einer kurzen Ausruhphase fahren wir noch 22 Kilometer nach Marienberg. Hier zeige ich Stephan das Zschopauer Tor. Im Hintergrund sieht man die schöne Marienkirche :
Zum Abschluss des Tages gibt es noch leckere Pizzen in ausgefallen Variationen. Sehr schmackhaft und bekömmlich nach 64 Fahrradkilometern :

 

 

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 10 – Hoher Besuch in Warmbad….

…wenn man sich als Kurinsasse gut führt , dann bekommt man natürlich auch hohen Besuch und so war Stephan hier in Warmbad mein hoher Gast.

Stephan in Wolkenstein auf einen Berg in der Pension „Waldfrieden“ :

Natürlich führte ich meinen Gast umgehend umher und zeigte ihm die Knappschaftsklinik. Es ging auch zum Trink Pavillon. Hier fließt das Schönheitswasser in Strömen :
Zu Fuß geht es hinüber nach Wolkenstein :
Vom Schloßbalkon wird der Ausblick in die Wolkensteinische Schweiz genossen:
Beim Warten auf Kaffee, Kuchen und Eis schreibt Stephan eine Ansichtskarte. Es muss ihm wohl doch sehr gut hier gefallen :
Am Abend besuchten wir noch die Silbersteintherme in Warmbad. Ein richtig schönes Thermalbad mit einem relativ großen Saunabereich, immerhin 6 Saunen. Mir hat es im Thermalbad äußerst gut gefallen….
 

 

 

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 9 – 16% Steigung….

…heute unternahm ich eine kleine Fahrradtour in Richtung Zschopau. Auf der Hinfahrt nutzte ich die enge und sehr stark befahrene B101. In Zschopau heil angekommen beschloß ich auf der Rückfahrt die örtlichen Radwege und weniger befahrene Straßen zu benutzen.Schon bald sah ich diese netten Schilder :

Dafür ging es durch schöne Tal – und Berglandschaften. Hier bin ich im Wilischtal bei Zschopau :
Mehrmals querte ich die Zschopau :
Vorbei geht es auch am großen Internationalen Airport von Marienberg. Heute landete eine besonders alte Maschine :
Das Foto des Tages , wie schon oben erwähnt, 16 Prozent Steigung auf etlichen Streckenabschnitten :
….und trotzdem 33 Kilometer geradelt !
 

 

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 8 – Die Eiserne Lady von Schönfeld….

Zwischen den Anwendungen und dem Abendbrot fuhr ich heute wieder Fahrrad und erkundete das zauberhafte Erzgebirge.
Ich radelte von Warmbad über Wolkenstein, Schönbrunn, Wiesenbad nach Wiesa. In Wiesa lebte auch der deutsche Rechenmeister Adam Ries.

Die St. Trinitatis Kirche in Wiesa. Eine ziemlich junge Kirche , welche von 1902 bis 1904 im Jugendstil gebaut wurde :

Sehr angenehm – Große Teile des Radweges verlaufen direkt an der Zschopau. So schaffe ich heute wieder über 50 Kilometer bei immerhin 750 Höhenmetern :
Mitten auf einem Acker an der B95 steht die Eiserne Lady von Schönfeld. Ein Geocache hat mich hier hin gelockt :
Werbung für die Preßnitztalbahn. In unmittelbarer Nähe verlief die in 1967 stillgelegte Bahnstrecke Schönfeld-Wiesa nach Meinersdorf. Die Lokomotive verrichtete ihren letzten Dienst in der alten Papierfabrik :
Die Dampfspeicherlok ist frisch gestrichen und die Hauptuntersuchung offenbar erledigt. Scheinbar könnte es sofort losgehen…:
….wäre da nicht der blöde Hemmschuh….
Annaberg Buchholz schon im Blick kehre ich wieder nach Warmbad zurück….