+++ TELEGRAMM +++ Ein Nachmittag auf dem Cabo Girão

….erst um 15.00 Uhr startete unsere heutige Wanderung. Wir besuchten die Ortschaft Càmara de Lobos und bestiegen dann die 580 Meter hohe Steilklippe Cabo Girão.
Erst in den letzten Jahren hatte man den Aussichtspunkt erneuert und quasi einen kleinen SkyWalk geschaffen.
 
Hier besuchen wir Càmara de Lobos. Im Hafen trocknen die Fischer Kabeljau. Ein netter Geruch liegt in der Luft :
Hier sind wir schon ziemlich hoch geklettert und blicken auf Càmara de Lobos zurück :
Nur zögerlich betreten wir den SkyWalk. Schließlich liegen 580 Meter unter uns, getrennt nur durch eine Sicherheitsglasscheibe :
So sieht das Ganze dann aus :
Hier kann man die Höhe vielleicht besser einschätzen und die unten liegenden Terrassenfelder besser sehen. Puhhhh, eine wirklich schwindelerregende Höhe :
Blicke von Cabo Girão :
Nun wird es langsam dunkel und wir kehren nach Funchal zurück :
 

+++ TELEGRAMM +++ Unsere grandiose Überfahrt mit der Santa Maria de Colombo….

…im Jahre 1492 entdeckte Christopher Columbus mit der Santa Maria zuerst Porto Santo und später Madeira. Wir durften heute mit dem Nachbau des Entdeckerschiffes eine Runde um Madeira machen. Getarnt war diese Fahrt mit der Suche nach Delfinen und Walen. Ob wir welche gesehen haben erfährt der Leser in diesem Reisebericht.
 
Los geht es um 10.30 Uhr. Die Santa Maria de Colombo steht im Hafen von Funchal bereit :
Die Besatzung des Schiffes sieht merkwürdig aus. Hoffentlich kann man diesen Schiffsleuten trauen :
Auch dieser plappernde Papagei gehört dazu. Mir scheint, dass er schon allerlei komische Dinge an Bord erlebt hat :
Wenn jemand in Not gerät,erklärt der Kapitän, soll man diese Glocke läuten. Also halte ich mich immer in der Nähe der Glocke auf :
Ein Blick ins Unterdeck. Hier befindet sich der Mannschaftsraum :
Natürlich gibt es für die versoffene Mannschaft auch eine eigene Bar :
Stephan hat es sich inzwischen im Oberdeck gemütlich gemacht und traut dem Frieden :
Ich bin nun auch mutig geworden und setze mich neben ihm :
Für den Moment genießen wir bei ruhiger See traumhafte Blicke über Schiff und Landschaft :
Da wir leider keine Delphine, geschweige den Wale sichten, sollen besonders dickleibige Passagiere am Gabo Girao als menschlichen Walersatz in das „kalte“ Wasser springen :
Stephan getraut sich als einer der ersten :
Die Schwimmart ist doch Delphin, oder ??? :
Ich bin nun auch dabei und mische als besonders dicker Bauchwal mit :
Zurück auf dem Schiff gibt es als Wiedergutmachung Honigkuchen und leckeren Madeira Wein :
Endlich setzt die Santa Maria die schönen Segel. Leider geht es schon wieder zurück zum Heimathafen :
Wow, das war ein wunderschönes Erlebnis mit der Santa Maria in See zu stechen und sich als Weltentdecker zu fühlen. Diese kurze, etwas über drei Stunden dauernde Fahrt, hat uns wahnsinnigen Spaß bereitet….
 
 

+++ TELEGRAMM +++ Spaziergänge in Funchal….

…nach unserer gestrigen, sehr heftigen Wanderung mussten wir uns heute erst einmal ausruhen und unternahmen nur kleine Spaziergänge durch Funchal. Wir besuchten den Hafen, aßen Kuchen und liefen weiter zum Touristenviertel Lido. Unterwegs gab es natürlich wieder viel zu sehen, zu essen und zu trinken.
 
Blick auf den Dom von Funchal. Das schöne Glockenspiel zu jeder vollen Stunde kann ich hier leider nicht wiedergeben:
Hier sind wir am Stadthafen. Wo sonst riesige Kreuzfahrtschiffe mit über 3000 Fahrgästen anlegen , steht heute nur ein kleines Passagierschiff mit dem Namen „National Geographik Explorer“ :
Den Kreuzfahrtgästen bietet sich bei Ankunft dieser legendäre erste Blick auf Funchal. Ganz klar, diese Stadt muss man einfach lieben :
 
 
Immer wieder sehen wir die „Santa Maria do Colombo“ auf dem Meer kreuzen. Damit müssen wir auch einmal mit fahren und planen eine Fahrt auf diesem Schiff :
Auch dieser Katamaran bringt Ausflügler zurück nach Funchal. Hoffentlich haben die Fahrgäste draußen auf dem Meer viele Wale gesehen :
Etwas ganz Neues ! Stephan mag nun sogar Mc Café. Aber im Ernst, der Espresso ist leidenschaftlich gut und kostet nur 50 Cent. Da kann man eine Frittenbude einfach nur mögen meint jedenfalls Stephan:
Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang dieses schönen Tages :
 
Bei portugiesischen Fados nehmen wir unser Abendbrot ein. Diese melancholische Musik kommt bei den Portugiesen ganz gut an und auch uns schmeckt der Rotwein dazu sehr gut :
 

+++ TELEGRAMM +++ Die Königstour vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo….

….heute stand aufgrund des guten Wetters die Königstour vom Pico do Arieiro (1810 Meter) zum Pico Ruivo (1862 Meter) auf dem Programm. Beide Berge sind die Höchsten auf Madeira und mit dem so genannten Königs(wander)weg verbunden.
Diese Wanderung ist auch deshalb so interessant, weil sie durch den bizarrsten Teil der Gebirgswelt Madeiras führt. Auf der Wanderung sieht man markante Spitzen , steile Flanken und man wandert durch mehrere Tunnel.
Da das Wetter auf Madeira sehr oft wechselt und schnell dunkle Wolken aufziehen sollte man so früh wie möglich aufbrechen. Das ist oft gar nicht so einfach, besonders wenn man wie wir auf den öffentlichen Busverkehr angewiesen ist.
 
Schon nach wenigen Minuten muss ich mich setzen und genieße den überwältigenden Blick in die Gebirgswelt Madeiras :
Da hinten sieht man den Pico do Arieiro – unser erstes Ziel :
Hier macht einer wieder Werbung für eine neue Magnum Eis Sorte :
Eindrucksvolle Berglandschaften :
 
Ankunft am Pico Arieiro
Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert und gut gesichert :
Ab und an fordert die Natur den Weg aber zurück. Hier muss man eben wie auf jeder Wanderung aufpassen :
Auf der Ostseite kommen Wolken auf. Hier entdecken wir ein Naturschauspiel im Nebel, einen so genannten Nebelbogen :
Vor einem der Tunnel werden wir fotografiert :
Auch ein interessantes Bild. Ein Durchgang zum nächsten Wegabschnitt :
Hier erreichen wir den Pico Ruivo. Leider waren die Wolken viel schneller als wir. Schade :
Es war eine schöne, aber auch anstrengende Wanderung. Das letzte Wörtchen mit dem Pico Ruivo ist jedoch noch nicht gesprochen. Wir kommen ganz sicher wieder….
 

+++ TELEGRAMM +++ Wanderung hinauf auf dem Monte….

….heute verbrachten wir einen wahrlich bunten Tag in Funchal. Wir wanderten fleißig, fuhren erstmals mit der Seilbahn, schlemmten leckere Sachen und badeten in einer Meeresbadewanne.
Hier nun einige Bilder :
Unsere Wanderung hat begonnen. Bei herrlichen Wetter genießen wir den Blick zurück nach Funchal. Heute ist die Stadt besonders voll,denn zwei große Kreuzfahrtdampfer haben angelegt :
Die erste Levada ist in Sicht. Nach der Überwindung der letzten Autobahnbrücke sind wir in wilder Natur :
Madeira ist für seine Pflanzenvielfalt bekannt :
Da sind sie – die berühmten Korbschlittenabfahrten. Mit dem Korbschlitten geht es mehrere 100 Meter hinab in Richtung Funchal. Zwei Carreiros begleiten einen Korbschlitten. Pro Person kostet eine Abfahrt 15 Euro :
Die Wallfahrtskirche von Monte. Die Gemeinde Nossa Senhora do Monte feiert in diesem Jahr 500. Geburtstag :
Ein Blick ins Innere :
Bunte Luftballons rufen zu einer Fahrt mit der Seilbahn. Obwohl wir schon mehrere Male in Funchal zu Gast waren, fahren wir heute erstmalig mit und besteigen eine der 39 Gondeln. Eigentlich bieten diese Gondeln 6 Fahrgästen Platz. Wir haben aber Glück und nutzen eine für uns allein :
Stephan fotografiert wie wild und nimmt ein Video auf :
In der 15 minütigen Fahrt hat man schöne Ausblicke auf Funchal und Umgebung :
„Selfies“ sind doch so modern und so wage ich einen Stunt und mir gelingt doch tatsächlich ein wunderschönes Foto :
Unten gibt es wieder einmal Kuchen. Einmal mehr könnten wir nicht an der leckeren Bäckerei vorbei schleichen. Da muß Stephan schmunzeln mich doch wieder einmal überlistet zu haben :
Das ist eine der offiziellen Badestellen von Funchal :
…und das ist unsere private Meeresbadewanne. Frisches Wasser wird – fast wie auf Knopfdruck – ständig nachgespült. Das ist ein herrlicher Luxus :
Bananen gibt es auch an jeder Ecke. Sie müssten nur noch richtig reif werden :
Wow , im Restaurant “ Londres “ bekommen wir heute ein ausgiebiges Fischgericht zubereitet. Stephan ißt einen leckeren Barsch und für mich gibt es Degenfisch mit Madeira Banane. Lecker! Da wir morgen wieder ordentlich wandern wollen und auf gutes Wetter hoffen essen wir natürlich alles auf…..:

+++ TELEGRAMM +++ Ferien auf unserer Trauminsel…..

…die schönsten Wochen des Jahres haben begonnen. Als Reiseziel haben wir uns wieder Funchal auf Madeira ausgesucht. Letztmalig waren wir dort im Jahr 2012.
Endlich können wir wieder wandern, schlemmen und die Gastfreundschaft der Portugiesen genießen.
 
Los geht es am Vormittag vom Flughafen Tegel. Stephan besteigt das Flugzeug der Air Berlin :
Die Mahlzeiten sind eine Sonderleistung von uns. Ich esse eine portugiesische Tapasplatte mit holländischen Käse. Richtig gelesen, eine sehr interessante Zusammenstellung:
Stephan genießt ein leckeres Shrimpsgericht. Dazu genehmigen wir uns südafrikanischen Rotwein. Derart lecker vergeht die Zeit sprichwörtlich wie im Fluge :
Hier sind wir schon beim Anflug auf Madeira und werfen einen Blick auf die Strände der Nachbarinsel Porto Santo :
Ankunft in Madeira. Mit dem Taxi geht es zu unserem Hostel, welches zu unserer Überraschung überaus freundlich eingerichtet ist. Hier ein Blick in die Rezeption:
UnserZimmer. Ich finde die spartanische wirkende Einrichtung angenehm :
Stephan schaut sich schon einmal in der Küche um :
Ein erster Spaziergang durch Funchal. In Kürze kommt die Sonne wieder hervor :
Zwischendurch Besuch eines Cafés :
Für mich gibt es weiße Schokotorte und hervorragenden Kaffee :
Da bin ich natürlich ganz Kavalier und küsse die Hand der gnädigen Dame Sissi:
Stephan ist bereits beim Casino angekommen. Richtig! Irgendwo muss das Geld ja hin :
Im Stadtpark von Funchal bewundern wir die Fauna der Insel :
Als Abendessen gibt es natürlich sehr edle maritime Gerichte verbunden mit einem leckeren Rotwein. Mmmmhh, das hat vortrefflich gemundet :
Morgen wollen wir die erste große Wanderung unternehmen…..

Endlich wieder Kuchen !!!

Nach langer Zeit möchte ich im einzig wahren Kuchenblog mal wieder ein Stückchen Torte zeigen.
Diese schöne Tradition ist bei uns lange noch nicht verblasst und so besuchen wir ab und an ein schönes Cafe.

Heute radelten wir zu „Der Kuchenladen“ in die Charlottenburger Kantstraße. Hier erwartet dem Gast eine riesige Auswahl an Kuchen, Torten, Tartes und Cupcakes.
Leckerer Kuchen, dieses Mal bei mir besonders deftig :


Stephan strahlt auch ganz schön bei seiner Marzipan Schichttorte :


Es war wieder einmal lecker und auch ganz wichtig: Hier sind die Kuchen- und Tortenstücken noch ordentlich groß….