Anstrengende Bergtour auf den Arkenberg….

…warum manche Urlauber unbedingt in die Schweiz oder nach Norwegen reisen müssen, um auf hohe Berge zu treffen ist mir ein Rätsel. Schließlich liegen die hohen Berge doch quasi um die Ecke….
Aus diesem Grund möchte ich euch Berlins neuen höhsten Berg vorstellen. „Neu“ deshalb, weil bisher der Teufelsberg mit 120 m als Berlins höchster Punkt galt. Nun hat also Arkenberge mit 122 m dem Teufelsberg den Rang abgelaufen.
Durch intensive Aufschüttungen von Bauschutt kam es zu diesem Anwuchs der Arkenberge. Irgendwie ist die Baufirma darauf so stolz, dass man bereits einen Findling gravieren ließ.

Anstrengende, aber schöne Anfahrt bei herrlichen Wetter :

Im Hintergrund zu erkennen , die Arkenberge :
Der große See ist ein Badeparadies an heißen Tagen. Im dahinterliegenden kleinen See gibt es ein kleines Biotop :
Irgendwie ist man hier in Pionier- bzw. Entdeckerstimmung. In der Aktentasche trägt der Fachmann hochwertige geologische Instrumente, immer bereit zur Entnahme von Bodenproben :
„Die Bergstadt“ , die Kleingartenanlage Arkenberge , gegründet im Jahre 1932. Nicht nachgeschaut haben wir , ob es schon Skihütten oder ähnliches gibt :
Der Ausblick von oben auf die beiden Seen :
Der Beweis! 123 Meter , naja ein Meter Toleranz :
Leider dient nur ein Findling der Baufirma als Gipfelkreuz. Vielleicht wäre ja ein mondänes Gipfelkreuz etwas zu viel des Guten. Aber der höchste Berg Berlins hätte vielleicht doch mehr Aufmerksamkeit verdient :
Ein eisiger Wind weht hier oben. Einen Gipfelwhisky würde ich jetzt schon gerne trinken :
Die Inschrift des Findlings :
Später will der Berliner Senat hier ein Freizeit – und Sportparadies entwickeln. Zuvor warten auf die Stadt aber noch dringendere Probleme wie Entwicklung der BER, Eröffnung der Staatsoper und Nutzungsüberlegungen Flughafen Tegel und dergleichen…..

Nachtrag : Am 25.02.2015 hat das Bezirksamt in einer großen Aktion nach gemessen. Es sind leider nur 120,7 Meter, immerhin aber doch Berlins neuer höchster Berg :


Radtour durch das Briesetal….

…herrliches Sonnenwetter lud uns heute zu einer großen Tour durch den Norden von Berlin und Brandenburg ein. Ziel war das herrlich wildromantische Briesetal. Hier wartet Stephan am Köppchensee, einem alten Torfstich in den Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ :


Blick hinaus auf den Köppchensee :


Do you know Morten Olsen?  Dieser sehr freundliche Husky hört auf diesen schönen skandinavischen Namen :


Was man nicht alles für ein Foto macht. Hier will ich am Summter See den Baumstamm erklimmen. Vorsicht ist angesagt….

 ….schnattert mir diese über Eisschollen entlang watschelnde Ente entgegen :

Theodor Fontane hatte bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg auch in Briesetal große Freude und Erholung gefunden… :

Dieses Briesetal am kleinen Bach Brise gelegen überrascht durch seine  herrlich unberührte Natur  und so sieht man hier in einer einmaligen Vielfalt Buchen , Stieleichen, Kiefern und Birken :

Herrlich idyllisch. Nebenbei erwähnt, Radfahren ist gar nicht so einfach, denn bei sumpfigen Boden müssen wir oft schieben :

Das nächste Idyll :

  
Diese beiden Schwäne möchten nicht gestört werden. Das respektieren wir :

Hier machen wir eine kleine Pause bei Keksen und einem Becher Tee :

Das Briesetal liegt hinter uns und wir haben auch bereits Wandlitz verlassen. Durch die dichten Bäume sehen wir einen der saubersten Seen Brandenburgs, den Liepnitzsee :

Unser Lieblingscafe  in Bernau, die „Flammerie Pascal“. Gleich gibt es leckeren französischen Kuchen :

Hinter mir steht schon die Kalorienwaage, aber nach soviel Fahrradkilometern kann man schon ein kleines Stück Schokokäsekuchen genießen :

Die Sonne will verschwinden. Einige Sekunden kann Stephan den Sonnenuntergang aufhalten :


Insgesamt radelten wir 77 Kilometer. Es war wieder einmal herrlich :


Ein Sonn(en)tag im Grunewald

Weil das Wetter – zum Glück nach dem gestrigen schönen Tag – sich nicht änderte, nur noch etwas milder wurde, fuhren wir heute zu dritt nach Grunewald.  André und Stephan begleiteten mich sozusagen zur Arbeit und wir radelten  munter  zu den Grunewaldseen. Die beiden dann ohne mich weiter an den Seen entlang zur Havel.

Reitclub am Grunewaldsee
Naturschutzgebiet Langes Luch

Wie ruhig und idyllisch der Schlachtensee  auch aussah, auf Zweirädern war das Durchkommen entlang den drei Seen ein Handicap, denn vielen Spaziergängern – die bei den 8°C kein Verständnis für andere hatten – gefiel unsere Fahrt nicht so gut, wie André und Stephan, trotz alledem.

Schlachtensee

Die Havel ist noch nicht zum Baden geeignet, sieht  trotzdem einladend aus.

Kurze Pause, ein Riegel zur Stärkung, ein Schluck Wasser zum Durstlöschen und ein paar Photos reichen aus.

Vom Havelstrand radelten die Jungs dann durch den Grunewald nach Hause und hatten nach den 55 Kilometern bestimmt guten Appetit auf mehr…

Frühling am Müggelsee

Stephan entdeckte heute eine neue Strecke zum Müggelsee. Hinter dem Weißensee radelte er durch Plattenbaugebiete an die Wuhle. 
Dort am Wuhletalwanderweg erwartete ihn eine schöne Überraschung zum Valentinstag:

        
KZ-Gedenktafeln an der Wuhle

Die ersten Frühlingsboten

Aus dem Wuhletal ging es zum Großen Müggelsee nach Rahnsdorf.
Bei den 6 Plusgraden war es herrlich, sich am Strand zu erholen:




Das Café-Restaurant SpreeArche  auf der Spree bei Friedrichshagen

Über Köpenick – bei Sonnenuntergang – radelte Stephan schließlich zum Gendarmenmarkt, bevor er durch die dunkle Mitte nach 66 Kilometern zu Hause ankam.



+++ TELEGRAMM +++ Internationales Hamburg….

…nach unserer Rückkehr aus Norwegen blieben wir noch einen Tag in Hamburg und erlebten dabei die Internationalität dieser Stadt.
Zunächst tranken wir Wiener Kaffee , genossen schottischen und bretonischen Whiskey , aßen Französisch und Portugiesisch und tranken argentinischen Wein.
Hier sind wir zu Gast bei Julius Meinl. Natürlich gibt es Wiener Kaffee und Mozart Torte:
Ein leckeres Gedeck :
Ein kurzer Blick auf das Hamburger Rathaus. Schnell geht es weiter:
Das Alsterhaus, Hamburgs KaDeWe. In der Lebensmittelabteilung schauen wir uns verschiedene Whiskeysorten an :
Was spricht gegen eine Radtour ? Natürlich nichts und so unternehmen wir eine kurze Radtour mit den DB Fahrrädern zu den Landungsbrücken am Hamburger Hafen :
Der BBI von Hamburg, die offenbar nie fertig werdende Elbphilharmonie :
Lust auf eine Hafenrundfahrt ? Mittlerweile kostet eine Tour saftige 18 Euro :
Stephans typischer Witz: Da man mit einer Barkasse durch den Hamburger Hafen fährt , muss man natürlich auch in Bar zahlen:
Das alte Feuerwehrschiff,das Löschschiff, der Stadt Hamburg :
Einkehr in ein bretonisches Restaurant :
Neben Crêpes mit Kastaniencreme gibt es hier auch leckere Gallettes und bretonischen Whiskey :
Wenn es gut geschmeckt hat, dann kann man hier original bretonische Zutaten für zu Hause kaufen :
Der kulturelle Teil in Hamburg. Es ist 17.15 Uhr , Zeit für das seit 1948 traditionell stattfindende Mittwochskonzert in der St. Petri Kirche :
Zu Abend essen wir in einem portugiesischen Restaurant mit dem unportugiesischen klingenden Namen „Die Flöte“. Hier gibt es eine leckere Fischplatte und eine sehr freundliche Bedienung :
…und zum Abschluß des Tages gibt es Argentinischen Rotwein :
Ein leckerer Tag in Hamburg….

+++ TELEGRAMM +++ Stress in Oslo….

….Pünktlich um 10.00 Uhr legte die „Color Fantasy“ in Oslo an. Für uns begann nun unsere sehr kurze Stadtbesichtigung, denn schließlich mussten wir um 13.45 Uhr wieder an Bord sein.
Da wir Oslo schon einigermaßen gut kennen nutzten wir den kürzesten Weg um die Innenstadt zu erreichen.
Schimpfen auf Berlin nutzt manchmal gar nichts. In Oslo sind die Wege nach Schneefall oftmals noch deutlich schlechter geräumt, also schlitterten wir in die Innenstadt.
 
Hier sind wir schon im Osloer Hafen. Gleich kann unsere kurze Shopping- und Besichtigungstour beginnen :
Schnell noch ein Blick auf das Polarschiff Museum:
Hier sehen wir das Nationaltheater von Oslo. Den alten Schnee hat man wenigstens im Zentrum der Stadt schön zusammen geschoben :
Am Stortinget, dem Norwegischen Parlament gibt es eine kleine Ausstellung anzuschauen :
Ein Blick auf den Domkirchplatz. Leider kam die Sonne heute wieder sehr spät hervor :
Der Osloer Dom. Da wir die Domkirke schon mehrmals betreten haben gehen wir heute weiter. Die Shops warten :
Wie man sieht war das Shopping erfolgreich. Nun erst einmal auf dem Haifisch ausruhen. Wie üblich Vergnügen sich die Kinder auf der Eisbahn :
Vor dem Königlichen Schloss liegt sogar noch etwas Schnee und schließlich ist auch die Königsfamilie anwesend :
Ein Kaffee im Hard Rock Café gefällig ? Heute lieber nicht, denn wir müssen jetzt dringendst zurück zum Schiff :
Zehn Minuten vor dem Ablegen der „Color Fantasy“ haben wir es geschafft. Wir sind wieder auf dem Schiff. Schon geht es retour nach Kiel. Nächstes Mal müssen wir wieder länger in Oslo bleiben :
Am Abend relaxen wir in der Bibliothek des Schiffes. Neuerdings kann man hier auch Ebooks lesen :
Uns machen trotz der Eile solche kurzen Reisen Spaß. Immerhin kommt man wenigstens einmal etwas aus dem Alltag…..
 

+++ TELEGRAMM +++ Mit der "Color Fantasy" nach Oslo….

…endlich steht wieder einmal ein Trip nach Norwegen auf dem Programm. Eingeladen hat uns die Color Line. Im Prinzip reisen wir fast gratis, lediglich das Frühstück müssen wir bezahlen.
Augenzwinkernd kommen natürlich noch diverse Shoppingunternehmungen und andere Köstlichkeiten in den diversen Restaurants und Cafés hinzu.
Spaß macht uns so eine Reise natürlich immer.
 
Warten auf Bording. In den letzten zwei Wochen wurden die Schiffe der Colorline mit einem neuen Abgassystem ausgerüstet und pendeln nun etwas sauberer zwischen Kiel und Oslo :
Unser Platz ist in einer kleineren Kabine. Da macht sich aber einer mächtig breit :
Ich genieße derweil ein Eis im Promenadencafe. Die Skandinavier sind auch im Winter verrückt nach Eis. Welche Eissorte läuft denn am Besten ? Natürlich Erdbeere, ich mache den Fetisch natürlich nicht mit und genieße Mango und Baileys Eiscreme :
Dank modernster Illumination wird es innerhalb von Minuten Nacht in der Ladenstraße :
Natürlich darf ein Sportstudio nicht fehlen. Schön , wenn es dort nicht all zu voll ist :
Spaß macht auch das Laufband. Die Geräte sind an der Fensterfront aufgestellt und so kann man das Treiben auf der Ostsee beobachten :
Dichter Schiffsverkehr, beinahe Stau. Später kam aber sogar noch die Sonne hervor und wir konnten aus der Sauna den Sonnenuntergang anschauen :
Na, schon das wichtigste Detail im Bild entdeckt ? Stephans neuer Norweger Pullover, erstanden hier an Bord der „Color Fantasy“. Das muss mit einem abendlichen Kuchen gefeiert werden :
Mmmmhhh, eine leckere Schoko-Nusstorte :
Schon in wenigen Stunden sind wir in Oslo….