+++ TELEGRAMM +++ Ausflug nach Frohnau….

…eigentlich wollten wir an diesen Tagen an der Ostsee sein. Da das Wetter da oben stürmisch wurde beschlossen wir kleine Ausflüge in ruhigeren Gefilden zu unternehmen .
 
Heute ging es also nach Frohnau. Einer sehr jungen Siedlung von Berlin, denn der Ort entstand aus dem Projekt einer Gartensiedlung erst um 1910.
Die meisten Häuser wurden zwischen den beiden Weltkriegen gebaut und der Charakter einer Gartenstadt ist noch heute präsent:
 
Unser erster Weg führte uns zu der evangelischen Johanniskirche, erbaut im Jahre 1934 :
Einer Regenbogenkirche, wie man unschwer an den bunten Fenstern erkennen kann :
Es ist zwar kaum zu sehen, aber eine kleine Gesangsprobe einer Künstlerin war zu hören :
Dann ging es in das Café Zeltinger. Hier gab es leckere Torte. Endlich mal wieder ein schönes großes Stück Buttercremetorte, welches in der Bibliothek des Cafés ausgezeichnet schmeckt :
Mmmhhhh, wahrlich lecker :
Auf dem Heimweg wurde Sanddorn „gekauft“. Am Badesee Arkenberge gibt es herrlichen Sanddorn ,welcher nun unsere Diele ziert :
 

+++ TELEGRAMM +++ Ein kurzer Abstecher nach Warnemünde ….

Herzlich Willkommen in Warnemünde. Auf unserer Rückreise von Stralsund nach Berlin machen wir einen kurzen Zwischenstopp in Warnemünde. Ein letztes Mal wollen wir die Ostsee genießen und ein letztes Mal die zauberhaft leckeren Sanddorntorten probieren.
 
Frau Möwe begrüßt uns freundlich und will erst einmal fotografiert werden :
Seemannsgarn :
Die Dünen von Warnemünde grüßen uns :
Der 37 Meter hohe Leuchtturm von Warnemünde aus dem Jahre 1897 und der berühmte Teepott.
Eine kulinarisches Erlebnis , das Café Röngten. Hier gibt es viele Sanddornprodukte in ausgezeichneter Qualität zu genießen :
Wir essen leckere Sanddorntörtchen. Der Geschmack von Kaffee und Törtchen ist himmlisch gut :
Ein Ostseebesuch ohne Frischbrötchen oder Fischfrikadellen geht nun gar nicht. In Warnemünde gibt es viele Möglichkeiten Fischspezialitäten zu kaufen :
Warnemünde wir lieben dich. Ein schöner Ort um seine Freundschaft oder gar Liebe zu bekunden :
Nun geht es wieder zurück nach Berlin. Es war ein schöner Aufenthalt an der Ostsee …..
 

+++ TELEGRAMM +++ Hiddensee – Dat söte Länneken !

Hiddensee – Das süße Ländchen , so nennen die Einheimischen diese 18 km lange und nur 3 km breite Insel welche der Westküste Rügens vorgelagert ist. Hiddensee ist eine sehr stille Insel mit etlichen Sehenswürdigkeiten. Hier findet man sanfte Hügellandschaften, Salzwiesen, Heide – und Sanddornfelder.
Wer Lust hat kann auf Hiddensee auch Kunst kaufen. Hiddensee ist nämlich eine norddeutsche Künstlerkolonie mit vielen Facetten.
 
Ankunft in Neuendorf. Ein Dorf mit dem Charakter eines alten Fischerdorfes :
Hier sind wir schon in Kloster. Der Name dieser Ortschaft stammt vom ehemaligen Zisterzienserkloster ab, welches im Zuge der Reformation aufgelöst wurden:
Das ist Liebe! Urlaubsgäste haben sich hier verewigt :
Eine weitere Form der Inselgestaltung :
Ein einsamer Strandläufer beobachtet die Inselbesucher :
Das Haus des Insel Poeten, das Gerhart Hauptmann Haus. Hauptmann beschrieb die Insel lyrisch so :
„Diese Klarheit ! Dieses stumme und mächtige Strömen des Lichts. Dazu die Freiheit im Wandern über endlose Grastafeln“
Eines der vielen liebevollen hergerichteten Gasthäusern in Kloster :
Hier sehen wir die Grabstelle von Gerhart Hauptmann auf dem Friedhof der Inselkirche :
Ein Blick in die Inselkirche aus dem 13. Jahrhundert. Eine hübsche und außergewöhnliche Deckenbemalung mit über 1000 Rosen ;
Etwas für Naschkatzen. Neben Sanddorn kann man auch Brombeeren genießen :
Mein Lieblingsbild und das Wahrzeichen der Insel Hiddensee, das Leuchtfeuer Dornbusch. Für 3 Euro ist der Turm besteigbar , wird aber schon ab Windstärke 6 für den Besuch gesperrt :
Kunsthandwerk auf Hiddensee :
 
Hier gibt es natürlich Sanddorntorte…..lecker :
….oder Sanddornsaft mit Johannisbeerkuchen. Man sieht , man mag es auf Hiddensee eher sauer :
Hier wächst der Sanddorn vor der Haustür :
Schon geht es zurück nach Stralsund. Die Fähre wartet :
Hiddensee hat uns viel Spaß gemacht ….wir kommen wieder !
 

+++ TELEGRAMM +++ Abkühlung in Stralsund….

….in Berlin ist es mit über 30 Grag zu heiß geworden. Aus diesem Grund fuhren wir heute an die Ostseeküste nach Stralsund. Mit circa 25 Grad und einer schönen Briese Wind lasst es sich sehr gut aushalten.
 
Gleich nach Bezug unseres Hotels starten wir einen Stadtspaziergang. Die Hansestadt Stralsund ist eine richtige Perle an der Ostsee, denn man sieht liebevoll restaurierte Altbauten und behutsam in das Stadtbild eingepflegte Neubauten.
 
Warum nicht einmal ins Museum fragt uns dieser nette Aufsteller :
Die St. Nikolai Kirche :
…mit sehenswerten Eingangsportal :
Auf dem Marktplatz findet an diseem Wochenende der Töpfer- und Keramikmarkt statt und es gibt schönes Keramikgeschirr zu kaufen :
Planschvergnügen am Alten Markt :
Einkehr in das „Café Hühnergott“. Martina hatte hier den richtigen Riecher und wir genießen leckeren Kuchen :
 
Am Stralsunder Hafen angekommen. Yachten reihen sich aneinander :
Danach besuchen wir das Segelschulschiff Gorch Fock. Dieses in 1933 gebaute Schiff hat eine sehr bewegende Geschichte und fuhr bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland wegen Reparationsleistungen lange in der UdSSR. Es macht Spaß das Schiff zu erkunden und man staunt was es unter dem Deck alles an Einrichtungen gibt :
Der Mannschaftsraum :
Blick aus einer Koje :
Die medizinische Abteilung des Schiffes führte sogar kleine Operationen durch :
Wieder auf Deck : Der Kapitän versucht das Schiff auf Kurs zu halten. Bei so einem riesigen Steuer gar nicht so einfach :
 
Jeder Hafen hat natürlich eine Fischhalle. Auch hier in Stralsund gibt es leckere Fischbrötchen zu kaufen :
Diese zwei haben sich gesucht und gefunden. Die Ähnlichkeit ist aber auch verwirrend :
Stralsund bei Nacht ! Ja , es ist modern geworden mit Bierkästen durch die Gegend zu fahren :
Wieder auf dem Alten Markt :
Ein abendlicher Blick auf das Rathaus :
Morgen geht es hinüber nach Hiddensee. Wir sind schon sehr gespannt auf die autofreie Insel…..
 

+++ TELEGRAMM +++ Ausflug zum Liepnitzsee….

Was macht man an einem sehr heißen Tag ? Ganz einfach , man fährt zum Liepnitzsee und unternimmt im schattigen Wald eine Wanderung und kann sich bei einem erfrischenden Bad im See abkühlen
Der Liepnitzsee ist einer der saubersten Seen in Brandenburg , wenn nicht auch in Deutschland. Hier gibt es eine Sichttiefe von über 5 Metern. Krebse , Aale , Hechte und Maränen fühlen sich im See wohl. Dazu gibt es viele seltene Wasservögel. Damit das auch so bleibt sind bis auf eine Fähre Motorboote auf dem See verboten :
Der mobile Getränkestand kommt angefahren. Hier gibt es Kaffee , Bier , Kuchen und Eis zu kaufen :
An anderer Stelle blühen noch die Seerosen :
Die Fähre „Frieda“ zur Insel Großer Werder kommt angetuckert. Auch eine Seltenheit : Die Insel liegt in Brandenburg und wird von der Gemeinde Wandlitz verwaltet. Eigentümer der Insel ist jedoch seit 1914 die Stadt Berlin :
Eine Seefahrt über den Liepnitzsee ist lustig
Der Wanderweg führt auch an anderen Seen vorbei. Hier kommen wir am ruhigen, aber nicht ganz so klaren Regenbogensee vorbei :
Zurück geht es mir der Heidekrautbahn nach Berlin :

+++ TELEGRAMM +++ Frauenpower im me Collection Room Berlin….

Martina ist wieder in der Stadt !
 
An einem sehr heißen Tag besuchten wir die Süsse Sünde Eisdiele am Rosenthaler Platz. Wie immer gab es richtig leckere Sorten wie Mohn – Kirsch Eiscreme oder das beliebte Pistazieneis mit Kürbiskernöl.
 
Dann besuchten wir die Thomas Olbricht Ausstellung im me Collectors Room in der Berliner Auguststraße.
Hier werden über 150 Werke von 60 Künstlern ausgestellt. In einer teilweise bedrückenden Ausstellung wird die weibliche Wahrnehmung unserer Gesellschaft beleuchtet.
 
Dem Eis wird heiß! Eine unserer Lieblingseisdielen in Berlin wartet auf uns bzw. wir warten auf unser Eis :
 
Jede Sorte ist hier ein ganz toller Genuss für den es lohnt etwas zu warten :
Jetzt geht es in die Queensize Ausstellung. Der Titel ist kurios , aber gar nicht einmal so schlecht gewählt. Queensize, die größte Bettenform dient als Synonym für den Ort in dem jeder Mensch intensiv Geburt , Leid , Lust und den Tod erlebt :
Feministische Kunst aus der Olbricht Sammlung erwartet Martina und mich :
Weibliche Eigen und Fremdwahrnehmung :
Das Queensizebett :
Gibt es die besondere weibliche , spezifische Wahrnehmung ? :
Yes :
Eine Spur zieht sich durch die Ausstellung. Offenbar eine Blutspur für das extreme Leid was heute noch viele Frauen weltweit erleiden müssen :
Das Spiel mit dem Tod! Es gibt nur einen Verlierer ! Immer….:
Der Besuch regt an, macht betroffen und man muss das Gesehene auf sich wirken lassen. Insgesamt eine Ausstellung die Einblicke in die Abgründe menschlicher Psyche erlaubt. Sehenswert :