+++ TELEGRAMM +++ Zwei Schotten in Edinburgh….

….Tag 2 unseres Edinburgh Aufenthaltes hat begonnen. Um heute nicht so aufzufallen müssen wir uns erst einmal landestypisch einkleiden. Natürlich könnte man einen schönen Kilt kaufen, aber wir fangen erst einmal klein mit typisch schottischen Mützen an.
Später besuchen wir die Kathedrale von Edinburgh. Hier spielt zum Lunchkonzert eine norwegische Blaskapelle unter anderen auch norwegische Musikstücke.
Danach heißt es auf den Arthur’s Seat zu wandern. Das ist der Hausberg von Edinburgh. Insgesamt wanderten wir heute fast 25 km kreuz und quer durch die schönste Stadt Schottlands.
 
So ein Kilt würde Stephan bestimmt auch gut stehen, oder ?
Der viele Whisky hat in den letzten 3 Wochen meine Haare ordentlich wachsen lassen. Ich wusste es immer. im Whisky ist nebenbei ein Haarwuchsmittel mit drin :
Schon wieder wartet eine Mode Boutique auf unseren Besuch :
The Scotch Whisky Experience. Wir erfahren hier alles über den schottischen Whisky. Eine Kostprobe nehmen wir aber erst am Nachmittag nach unserer Wanderung :
Natürlich gehören Dudelsackspieler in prächtiger Uniform zum Stadtbild dazu :
 
Die St. Gilles Kathedral, die einzige High Kirk Edinburghs wurde im Jahre 1120 gebaut. Nach einem Brand wurde die Kirche im gotischen Stil im Jahre 1385 wieder aufgebaut. Der Turm wurde erst 1485 fertiggestellt.
Wir lauschen dem Konzert der norwegischen Musiker. Die Akustik ist sehr gut und wir machen einige Videoaufnahmen :
Das Edinburgh Castle ist auch heute gut besucht. Eintritt kostet stolze 16 Pfund. Wir ziehen weiter :
 
Diese Uhr gefällt mir sehr gut :
Blick auf den Calton Hill mit dem National Monument und dem Nelson Monument :
Wandern im Holyrood Park :
 
Das typische Suchbild :
Der Gipfel liegt auf knapp 270 Metern und ist meist in japanischer Belagerung. Oben herrscht eine steife Brise :
Nach unsererer 15 Kilometer Wanderung haben wir uns einen deftigen Kuchen redlich verdient :
So sieht ein schottischer Cappuccino aus. Eine gelungene Variante finde ich. Geschmeckt hat es natürlich auch sehr gut :
Zu unserem Dinner kommt noch einmal die Sonne hervor. Edinburgh strahlt uns ein letztes Mal an. Die Stadt wirkt in der Abendsonnenstimmung gleich viel schöner :
Pizza gibt es auf dem Marktplatz in der Pizzaria „La Piazza“. Zum ersten Mal während unseres dreiwöchigen Urlaubs genießen wir wieder Wein. Und was für welchen :
Morgen geht es mit dem Zug nach Newcastle :
 

+++ TELEGRAMM +++ Regenwahrscheinlichkeit 90 Prozent…..

…wir wagen es trotzdem und fahren die 72 Kilometer von Stirling nach Edinburgh mit dem Fahrrad. In aller Frühe starten wir unsere Radtour und kommen mit nur einem kleinen Schauer bis nach Edinburgh durch.
Die Stadt nimmt uns sofort gefangen. Edinburgh muss jeder einmal gesehen haben. Die vielen Pubs und Whiskyläden verbunden mit wunderschönen altehrwürdigen Bauwerken vermitteln Lebensfreude pur.
 
Guten Morgen Stephan, gleich starten wir in Richtung Edinburgh. Stirling und Umgebung hat uns sehr gut gefallen :
Herzlich Willkommen in Alloa ! In dieser kleinen Stadt mit dem so lustigen Namen gibt es viele Kirchen zu besichtigen und wir werden sogar zu Kaffee und Kuchen in das Kirchencafe eingeladen. Wir sagen ab, denn schließlich ist es noch ein weiter Weg nach Edinburgh :
Die fast 200 jährige Kirche hat im Innern viel von ihrer alten Schönheit verloren. Schade :
Noch ein Bild aus Alloa :
Wir fahren nun fast 17 Kilometer auf einer alten Bahntrasse. Vorher fuhren auf der Strecke diese Lokomotiven. Schön , dass diesen alten Trassen jetzt immerhin noch als Fahrradweg dienen :
Nun gibt es doch Torte zur Stärkung :
Suchbild 1 : Finde Stephan im Bild ! Nebenan befindet sich die alte Eisenbahnbrücke. Und ein Stückchen daneben ist eine dritte Brücke gerade im Bau :
Die Brücke über den Forth erscheint unendlich lang. Gleich ist es aber geschafft und auch ich habe die andere Seite erreicht :
Suchbild 2 : Kannst du den Zug auf der Forth Rail Bridge erkennen ?
In diesem Städtchen essen wir ein Eis :
Unterwegs ein Golfplatz mit Castle. Eine interessante Variation :
Edinburgh ist erreicht. Nach Bezug der Ferienwohnung sind wir auf Stadttour :
Pub reiht sich an Pub. Man möchte überall einkehren um Ale , Bier oder Whisky zu genießen :
Fashionweek in Edinburgh. Wir probieren ein Kilt an. Zwei kosten zusammen nur 50 Pfund :
So schmal wie ein Handtuch, das schmalste Pub Schottlands :
Glück gehabt. Für nur einen Moment ist die Straße Menschenleer :
Die ehrwürdige Victoria Street mit vielen Shops , Bars und Restaurants :
Die Taxis gefallen mir besonders gut. Irgendwann muss ich auch einmal mitfahren :
Edinburgh by Night. Endlich besuchen wir auch ein Pub :
Das Scotch Whisky Experience, hier kann man am Tage leckeren Whisky testen :
Wir gehen jetzt noch in den Pub und trinken Five Sisters Red Pale Ale und ein Flying Scotsman Pale Ale bei schottischer Livemusik. Genuss pur !
 

+++ TELEGRAMM +++ Stirling und Umgebung….

…na diese Idee war doch richtig ! Nach unserer schnellen Entscheidung Stirling zu besuchen bleiben wir hier gleich 2 Tage. Unser Zelt wird wieder ausgepackt und wir nächtigen auf dem 5 Sterne Campingplatz.
Stirling ist eine richtig schöne mittelalterlicher Stadt und bietet ein Castle , eine Kathedrale und eine sehr schöne Umgebung. Wir freuen uns die schönen Gebäude zu fotografieren.
 
Nach dem Zeltaufbau schauen wir uns die Innenstadt an. Das Castle liegt auf einem Hügel. Wir müssen ordentlich klettern. Blick in die historische Altstadt :
Ich suche schon wieder Stephan in den schottischen Weiten :
Blick auf die Kathedrale von Stirling. An beiden Tagen verfehlen wir leider die Öffnungszeiten :
King Robert de Bruce genießt die herrliche Weitsicht in die Berge. Morgen soll die Sonne einen Tag Pause machen :
Wunderschön zu sehen das Wallace Monument :
Am nächsten Tag. Eigentlich wollten wir die 246 Stufen hochklettern und die Aussicht vom Wallace genießen. 11 Pfund Eintritt , Fotoerlaubnis pro Person und die nicht so gute Sicht am frühen Morgen sind uns dann doch etwas happig :
Wir fahren nun nach Dunblane , vorher kommen wir noch in Bridge of Allan vorbei. Auch dieser kleine Ort ist sehenswert. Hier machen wir eine längere Pause und gehen in der Universität, in der Scottish National Swimming Akademie schwimmen. Puh, ich war danach ganz schön geschafft :
In Dunblane besuchen wir die Kathedrale. Ein herrlicher Bau :
Wunderschön erhalten :
Willkommen am goldenen Briefkasten. Der einzige goldene Briefkasten der Royal Mail. Dieser Briefkasten wurde zu Ehren Andy Murrays golden „vergoldet“. Ich werfe schnell die restliche Urlaubspost ein :
Morgen wollen wir nach Edinburgh fahren. Wenn das Wetter mitspielt mit dem Fahrrad, ansonsten eben mit dem Zug. Wir halten euch auf den laufenden ……
 

+++ TELEGRAMM +++ Den Kelpies auf der Spur…..

…..Kelpies sind übernatürliche keltische Wassergeister die in Form eines Pferdekopfes , manches Mal auch mit Fischschanz auftreten. Wir waren heute auf der Suche nach ihnen und wussten , dass wir sie am Forth & Clyde Kanal und rund um Falkirk finden würden.
Doch der Reihe nach….
 
Glasgow gab uns heute morgen wenigstens etwas Sonne mit auf die Reise als wir unser Hotel verließen. Sonst haben wir in dieser Stadt bisher hier nur Regen erlebt :
Schnell fanden wir auch den Weg aus Glasgow hinaus und schon eine halbe Stunde später waren wir am Forth & Clyde Kanal mit seinen vielen Schleusen angelangt:
Das ist die Cadder Parish Church. Ein netter Gärtner schloss uns freundlicherweise die Kirche auf und gab einige Hinweise zur Geschichte der Kirche :
 
Der nächste Ort am Kanal ist Kirkintilloch. Auch hier gibt es eine sehenswerte Kirche, welche heute aber leider schon verschlossen war :
Wir kommen am Kanal sehr schnell voran und haben schon um 12.00 Uhr 35 Kilometer mit Sack und Pack geschafft :
Auch Fahrradpilot Konrad ist heute guter Dinge :
Am Falkirk Wheel angekommen. Das Falkirk Wheel ist ein supermodernes Schiffshebewerk. Die Schiffe die auf den Union Kanal und dem Forth & Clyde Kanal verkehren fahren hier mal eben eine Runde Riesenrad. Eine gigantische architektonische Leistung. Im Hintergrund sieht man schon ein Kelpie welches in Form eines Pferdekopfes dargestellt wird :
Das Reiesenrad befordert wieder Schiffe auf und ab. Die Bewegung ist gerade schön zu sehen :
Weiter geht es am Kanal entlang. Hier werden Persönlichkeiten des Kanals geehrt. Eine gelungene künstlerische Darstellung :
Schon vom weitem zu sehen. Das Hauptwerk des schottischen Künstlers Andy Scott. Zwei 100 Fuß ( circa 30 Meter ) hohe Kelpies ragen von weitem sichtbar in die Landschaft. Kelpies sind den Köpfen unermüdlicher Arbeitstiere nachempfunden. Jedes der beiden Pferdeköpfe wiegt 300 Tonnen. Damit auch bei Wind alles stehen bleibt , mussten über 1200 Tonnen Stahlbeton als Fundament in den Boden eingelassen werden :
Suchbild : Finde Stephan in diesem Bild !
Im Besucherzentrum kann man sich über die Kelpies informieren. Nebenbei, es gibt auch sehr leckeren Kuchen und herrlichen Kaffee zu probieren :
990 Stahlplatten aus schottischen Stahl wurden pro Kelpie verbaut :
Eine gigantische Arbeit , welche wunderschön aussieht :
Wieder auf Fahrradachse. Unterwegs entschließen wir uns nach Stirling zu fahren. Eine Entscheidung die wir nicht bereuen werden :
Nach 98 Kilometern Wegstrecke erreichen wir Stirling. Mehr über diese schöne Stadt im nächsten Blog….:
 

+++ TELGRAMM +++ Faultag in Glasgow…..

….wie im letzten Jahr empfängt uns Glasgow mit Regenschauern. Wir beschließen in ein Hotel zu gehen und einen Faultag in Glasgow zu machen.
 
Der größte und schönste Bahnhof in Schottland ist der Bahnhof Glasgow Central. Modern renoviert sind viele Elemente des in 1879 eröffneten Bahnhofs erhalten geblieben.
 
Der schönste Bahnhof mit der schönsten Bahnhofsuhr :
Der oberirdische Bahnhof ist ein Kopfbahnhof. Durchgangssperren verhindern, dass Fahrgäste ohne gültiges Ticket den Bahnsteig betreten dürfen :
Hier buche ich gerade unser Hotel. Wir werden von vielen Fahrgästen auf unsere vollbepackten Räder angesprochen :
Blick in die Bahnhofshalle. Draußen regnet es und wir lassen uns etwas Zeit :
Am Abend besuchen wir ein Pub. Es gibt nach dem Abendessen einen leckeren Whisky :
 

+++ TELEGRAMM +++ Musikalischer Abschied von Arran….

….nach so vielen schönen Erlebnissen beenden wir unseren Aufenthalt auf der Insel Arran mit einem schönen Abendessen im „Musikcafe Fiddler’s“. Zur Dinnerzeit spielt eine kleine Kapelle schottische und irische Musik. Sehr schön und um einiges wehmütiger werden wir Arran verlassen :
Kleiner Gastraum, kleine Kapelle und stimmungsvolle Gäste. Die Mischung für einen gelungenen Abend ist perfekt :
Wir bestellen eine Rosmarinpizza belegt mit vielen schönen Produkten der Insel. Ich nehme eine Fischpizza und Stephan genießt eine Ziegenkäse Birnen Pizza :
Fisch Pizza mit pochiertem Ei. Sündhaft lecker :
Dazu gibt es schottische und irische Musikstücke. Einige Songs regen zum Tanzen an , andere wirken nachdenklich bis melancholisch. Die Melancholie passt zu unserer Abschiedsstimmung.
Eine kleine Form des Schottischen Dudelsacks. Der Musiker entlockt dem Instrument phantastische Töne :
Zum Nachtisch gibt es Fudge mit Whiskysauce und Arraneis. Besonders die Whiskysauce tut uns richtig gut :
Von nun an geht es bergab ! Wir sind auf der Rückreise auf das Festland.
 

+++ TELEGRAMM +++ Arran , du schönste Insel Schottlands…

….Tag 2 unseres Arran Aufenthaltes ist angebrochen. Nach einem leckeren Frühstück umrunden wir den südlichen Teil der Insel mit dem Fahrrad. Wir erreichen dann am Abend 65 Kilometer und über 1000 Höhenmeter. Während unserer Fahrradtour kommen uns sehr viele Radfahrer entgegen. Kein Wunder, denn an diesem Wochenende findet auch der berühmte Arran Man Triathlon statt.
 
Wie es sich so gehört, hatten wir heute auch mit dem Wetter unheimliches Glück und die für den Nachmittag vorausgesagten Schauer blieben aus.
Blick auf die Kirche von Lamlash :
 
Weit draußen aus einer kleinen Bucht schauen wir auf das malerisch wirkende Lamlash. Wie man sieht hatten wir heute eine richtig gute Weitsicht :
Hier stand einmal eine alte Vikingerburg, Kong Øyvind ist zu Besuch:
Über verschlungene Wege finden wir Whiting Bay :
Im „the Coffee Pot“ gibt es verdammt leckeren Kuchen:
….wunderschön garniert :
 
Wir radeln weiter und bewundern den einsamen Berg Ailsa Craig :
Steht die Kuh auf dem Mist , ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist…..Der Wasserfall in den Bergen ist circa 5 Meilen entfernt. Für uns heute leider zu weit :
Mit Gegenwind geht es diese Straße bergab :
Wir sollen unsere Bremsen testen, machen wir auch. Schön wenn es auch einmal bergab geht :
Ziemlich weit draußen im nahezu unbewohnte Land bei Blackwaterfoot begegnet uns diese gut erhaltene Kirche :
Die Mittagspause machen wir dann am Strand von Blackwaterfoot. Wir müssen uns für die Passstraße stärken, die auf 225 Meter ansteigt.
 
 
Wir haben es geschafft und sind zurück in Brodick. Sogar die Wolken über dem Goatfjell sind verschwunden:
 
Wie es in den nächsten Tagen weiter geht ist noch offen. Wir würden gerne auf Arran bleiben. Es wird jedoch ein Wetterumschwung mit heftigen Schauern erwartet. Vielleicht geht es dann morgen in Richtung Ardrossan…..