+++ TELEGRAMM +++ Mer losse d’r Dom en Kölle

….wir haben eine abenteuerliche Heinfahrt mit der Deutschen Bahn. Es fehlen Fahrradwagen und wir müssen bangen trotz Reservierung mitgenommen zu werden.
Der Abschied aus Köln in brütender Hitze fällt uns leicht.
Eines können wir versprechen : Mer losse d’r Dom en Kölle ! Versprochen !
 
Radeln am Rhein Radweg. Ein alter Kilometerstein wird von uns begutachtet :
Köln Zündorf. Hier hat Stephan etwas mehr als ein Jahr lang gelebt. Er zeigt mir den Ort :
Das moderne Köln erwartet uns. Die Architektur dieser Häuser finde ich ziemlich interessant :
Tschüss Köln , bis demnächst …..:
 
 
 
 
 

+++ TELEGRAMM +++ Entdeckertour am Rhein….

…unsere heutige 100 km lange Radtour führte uns über Andernach, Maria Laach, Wassenach, Remagen, Bad Breisig, Bad Godesberg und Bonn zurück nach Siegburg. Dabei entdeckten wir viele schöne historische Orte und lernten den romantischen und sagenumwobenen Rhein von seiner schönsten Seite kennen.
Hier sehen wir die Burganlage von Andernach. Der Runde Turm wiederstand sogar einen Sprengversuch im 17. Jahrhundert durch französische Truppen :
Das historische Rathaus von Andernach ist viel schöner als der neue Beton Rathausbau ein paar Straßen weiter :
Die Liebfrauenkirche :
…mit schöner Innengestaltung :
Der Laacher See. Bei dem herrlichen Wetter hat man Lust zu baden. Nebenbei bietet dieser See eine hervorragende Wasserqualität :
Was macht Stephan denn da ? Er laacht am Laacher See :
Das Bild des Tages : Die sechstürmige Abteikirche Maria Laach. Die hochmittelalterliche Klosteranlage wurde zwischen 1093 und 1216 als Stiftung von Heinrich II. von Laach und seiner Frau Adelheit gebaut:
Fotografieren im Inneren ist leider nicht gestattet, deshalb nur ein Blick vom Innenhof dieser schönen Klosteranlage :
Auch interessant : Einen Ort weiter finden wir dieses Buddhistisches Mediationszentrum in Wassenach :
 
Ein lustiges Bild , am Bahnhof Tönnissteiner Sprudel ( herrlicher Bahnhofsname! ) warte ich umsonst auf die Schmalspurbahn. Schade :
Endlich unten am Rhein. Wir machen viele Fotos von seiner Majestät , Vater Rhein :
 
Manchmal geht der Radweg über Holzbrücken , insgesamt können wir gut radeln und kommen schnell voran :
Kunst am Rhein. Kunst Pferde warten darauf fotografiert zu werden :
Willkommen in Remagen. Der Pfeiler der im Krieg zerstörten Brücke beherbergt heute ein Friedensmuseum :
Die St. Peter und Paul Kirche in Remagen.
 
Die nächste Kirche in Remagen erwartet uns. Wir blicken auf die neugotische Apollinariskirche auf dem Apollinarisberg. Ein wunderschöner Bau :
Stephan fängt hier unser Abendbrot , es gibt frische Fische aus dem Rhein. Spaß beiseite, wir kühlen uns im nicht sehr kalten Wasser etwas ab :
Mit seiner Kamera fotografiert Stephan den von weitem sichtbaren Drachenfelsen ein. Die Burgruine Drachenfels ist heute besonders gut sichtbar :
Demnächst ernten wir hier Bananen. Diese wunderschöne Pflanze mach Appetit auf leckere Bananen :
Ein letzter Blick auf den Drachenfels im Siebengebirge zwischen Königswinter und Bad Honnef :
 

+++ TELEGRAMM +++ Eine Idylle in der Eifel – Monschau

….oder die Stadt der Tuchmacher.
Wir besuchten heute Monschau. Ein idyllisches Städtchen in der Eifel, nahe der belgischen Grenze. Bis zum Jahre 1918 hieß der Ort Montjoie. Auf kaiserlichen Beschluss wurde die Stadt in Monschau umbenannt.
Ein wunderschönes Fleckchen Erde welches uns Martina heute zeigt.
 
Malerisch schön :
Das Rote Haus von Monschau gehörte dem Tuchmacherfabrikanten Johann Heinrich Scheibler. Erbaut wurde das Rote Haus im Jahre 1756. Heute ist es ein Museum und zeigt die komplette Einrichtung des Wohn- und Geschäftshauses zur damaligen Zeit. Man sieht u.a. wertvolle Möbel, Bildertapeten und Schnitzereien :
Auch unter der Brücke gibt es Kunst. „Fischgräte“ nennt der Künstler seine Installation:
An die Monschauer Feintuchproduktion erinnert dieser hübsche Brunnen. Erst im Jahre 1982 wurde die Tradition der Tuchproduktion in Monschau beendet :
Spaß auf der Gass‘ auch in Monschau. Es soll hier angeblich Deutschlands beste Currywurst geben :
Der Currywurst Fanclub freut sich hier über belgische Pommes Frites. Die sind wirklich sehr lecker :
Auch noch nie gesehen. Ein Sparkassen Museum :
 
Hier wandern wir einen oberen Weg rund um Die Stadt. Man sieht die Burg Monschau, welche im 13. Jahrhundert gebaut wurde und als uneinnehmbar galt. Die Burgmauer mit gotischem Tor und der Bergfried sind erhalten geblieben :
Blicke von oben :
Manche springen auch hinunter :
 
Mehrere schöne Kirchen laden zum Besuch ein. Es werden hier sehr viele Hochzeiten gefeiert und danach ziehen fast endlos hupende Autokonvois durch die Stadt :
Monschau bietet neben über 330 Denkmal geschützten Häusern auch andere schöne Sehenswürdigkeiten. Wir besuchen das Brauerei Museum und die Brauerei des Ortes :
Auch idyllisch gelegen, die Historische Senfmühle Monschau. Bereits in der 5. Generation mischt der Familienbetrieb den berühmten Moutarde de Montjoie, den Monschauer Senf :
Hier wird die Senfonie gespielt. Die über 20 Senfsorten kann man in diesem Geschäft probieren und kaufen :
Tuff Tuff , die Kaffeefahrt kann beginnen :
3 leckere Gedecke. Die Auswahl an Kuchen und Torten ist sehr groß :
 
Tracker Safarie durch Monschau :
Die Sonne verabschiedet uns aus Monschau. Ein herrlicher Ort an der Rur:
(Nicht zu verwechseln mit der Ruhr am Ruhrgebiet!)
 

+++ TELEGRAMM +++ Berlin , Osnabrück, Bonn und Siegburg….

….am frühen Morgen traten wir heute unsere weite Reise quer durch die Republik an. Zunächst ging es mit dem Zug nach Osnabrück. Hier hatten wir eine knappe Stunde Aufenthalt und radelten durch die Innenstadt und besuchten den spätromanischen Dom St. Peter :
 
 
Die nächste Zugfahrt steht bevor. Es geht nach Bonn. Hier stehen wir schon auf der Friedrich Ebert Brücke und werden gleich den Rhein überqueren. Der Radweg entlang des Rheins gefällt uns. Das Wetter ist zudem deutlich sonniger als in Berlin :
Blick zurück nach Bonn. Der Lange Eugen grüßt von weiten :
Ein kleines Hindernis, eine Stromschnelle auf der Agger:
Endlich in Siegburg. Hier besuchen wir Martina. Den schönen Abend verbringen wir im Restaurant „Casbah“. Mediterrane Küche und gute Portionen gefallen uns. Eine richtig schöne Idee von Martina :
Zyprischer Halloumi mit Süßkartoffeln Pommes Frites. Eine sehr leckere Kombination :
Die Servatiuskirche beim Sonnenuntergang:
Zu Gast in der Michel Brauerei. Es gibt leckeres Sommerweizenbier. Das passt hervorragend zum milden Wetter :
Morgen besuchen wir die Eifel. Es geht nach Monschau….
 
 

+++ TELEGRAMM +++ Guten Morgen Holland…..

…wir hatten eine sehr ruhige Nacht an Bord des DFDS Schiffes „King Seaways“ und wurden mit herrlichem Sonnenschein geweckt. Der Tag fing damit schon einmal sehr gut an. Nach einem umfangreichen Frühstück erreichten wir gegen 10:00 Uhr etwas verspätet Ijmuiden.
Ursprünglich wollten wir nach Haarlem zum Eis essen fahren. Wir entschieden uns aber dann um und radelten nach Zaandam.
In Zaandam besuchten wir die Zaanse Schans. Das ist eine Handwerkerkolonie aus dem Jahre 1850 mit einem Freilichtmuseum. Hier gibt es verschiedene Windmühlen zu besichtigen und man kann einiges über längst vergessene Berufe wie den Holzschuhmacher und den Zinngießer erfahren.
Kulinarisch kann man etwas in der Käserei der Zaanse Schans oder im Cacaolabor entdecken…..
 
Die Nordsee war die ganze Nacht aber nicht ganz so ruhig, schaffte aber den Wellengang locker, so macht das Schifffahren noch Spaß:
Wir fahren gut behütet unter dänischer Flagge :
Ganz weit hinten sind die ersten modernen Windmühlen zu sehen :
Nach nur wenigen Kilometern erreichen wir die nächste Fähre. Typisch Holland , Personen und Fahrräder werden kostenfrei befördert :
In Zaandam. Der Ort wirkt schön nostalgisch :
Hier sind wir schon in der Handwerker Kolonie – natürlich prächtig in den Holländischen Farben geschmückt:
In jeder dieser Windmühlen gibt es etwas zu bestaunen und / oder zu kaufen :
Stephan kommt gerade aus dem Cacao Lab. Man kann hier sich seinen Kakao selbst zusammen stellen. Dazu gibt es Schokolade, Kuchen oder Waffeln :
Ein letzter Stop beim Bäcker. Wir kosten Irisch Coffee Törtchen und ein Mokkacremeteilchen. Inzwischen rennt die Zeit gegen uns. Wir müssen uns beeilen um den Zug nach Berlin zu erreichen :
Geschafft ! Der Zug nimmt uns mit. In wenigen Stunden sind wir zu Hause…..
 

+++ TELEGRAMM +++ Jungs , kommt bald wieder ….

..mit einer ordentlichen Portion Wehmut verlassen wir heute Edinburgh. Mit dem Zug geht es zurück nach England, nach Newcastle. Von dort benötigen wir nur knapp 15 Kilometer zum DFDS Schiff in Richtung Amsterdam. Unser Urlaub geht langsam zu Ende. An unserem letzten Tag begegnen uns unglaublich viele vermeintliche Abschiedsboten…..
 
Sonnenschein in Edinburgh. Wollen wir wirklich Schottland bei so einem herrlichen Wetter schon verlassen ?
Noch ist ein Umkehren möglich. Die Busse und Taxis fahren uns bestimmt gerne zurück ins Hotel :
Wir steigen doch in den Virgin Express Richtung London Kingscross ein. Der Schnellzug nimmt maximal 5 Fahrräder im Triebkopf des Zuges mit :
Die Landschaften ziehen vorüber. Im letzten Jahr sind wir diese Strecke geradelt. Wir benötigten damals 5 Tage auf dem verwinkelten Radweg, der Zug schafft diese Strecke, natürlich schnurgerade , in 1,5 Stunden :
Willkommensfoto in Newcastle. Auch den Palmen gefällt das Sonnenwetter :
In jedem Urlaub besuchen wir das Bikercafé. Auch heute gibt es wieder ein Short Bread :
Ein letzter Blick zurück nach Newcastle und plötzlich winkt uns auch noch die Milleniumbrücke traurig hinterher. Sie hebt und senkt aufgeregt die Brückenglieder, das soll wohl heißen: Jung’s kommt bald wieder !!!
Goodbye ! Die Milleniumbrücke hat ihren höchsten Punkt erreicht :
Sympathischer Wegweiser: Da geht’s zur Fähre :
Das Schiff ist erreicht. Wir sind natürlich viel zu früh angekommen und müssen noch auf den Check-In warten :
Die Fähre verlässt den Hafen. Noch so eine Abschiedsdeutung. Ein Regenbogen verabschiedet uns aus dem Regenbogenland :
 
Whiskyprobe : An Bord testen wir drei Whiskys nach dem Abendessen :
Dem Genießer schmeckt es :
In wenigen Stunden erreichen wir wieder das Festland…..