+++ TELEGRAMM +++ Alles Käse oder was…..

….einige werden dieses wechselhafte August Sommerwetter verteufeln. Wir finden es aber so wie es ist perfekt und fast ideal zum Radeln. Kein Wunder, dass wir so schon um den 20. des Monats 1000 Fahrradkilometer erreicht haben.
Jubiläen werden bei uns gerne gefeiert, also ging es erstmalig zum „Café Drei Käsehoch“ in die Bismarckstraße. Für Käsekuchen Fans ist dieses Café eine wahre Institution, denn es gibt sage und schreibe bis zu 44 verschiedene Käsekuchenvariationen. Darunter natürlich Käsekuchentorten, Käsekuchen-Guggelhupf und Käsekuchenmuffins. Ein Eldorado für Käsekuchenfans.
Leider nur ein Handybild , aber einen kleinen Eindruck kann man schon erhalten :
Wir mögen alkoholische Käsekuchentorte. Stephan nimmt eine Käsetorte mit Eierlikör und ich eine mit Baileys. Die Torten schmecken vorzüglich und sind zudem sehr deftig. Die Bismarckstraße ist zwar etwas laut zum draußen sitzen aber Hauptsache es schmeckt uns …..:
Danach machen wir noch einige kleine Erledigungen und kommen am späten Nachmittag auf Berlins schönsten Platz , den Gendarmenmarkt an:
Das Konzerthaus feiert gerade die Young Euro Classics mit vielen klassischen Konzerten :
…und Stephan genießt schnell noch einen Mocca Eclair aus der Normandie :
Uns kann es aber auch richtig gehen….

+++ TELEGRAMM +++ Die gefährlichen Waldmöpse von Brandenburg …..

….gut instand gesetzte Radwege bringen uns heute schnell von Rathenow nach Brandenburg , weiter über Werder zurück nach Berlin.
Der Tag beginnt sehr zeitig. Schon in aller Frühe spazieren wir zum Hohennauener See und nehmen ein Bad im schönen kühlen Wasser.
Danach startet unsere 115 (!)  Kilometer lange Fahrradtour….
Kunst in Rathenow. Spucker mochte ich ja noch nie, aber die Schleusenspucker von Rathenow halte ich für eine seltene und gelungene Kunstinstallation :
Die Fähre bei Pritzerbe bringt uns für 90 Cent in der Stadt Havelsee an das andere Ufer der Stadt :
Auch das muss gezeigt werden. Wir warten auf die Vorbeifahrt der Ostdeutschen Eisenbahn :
Stephan macht es sich im Heubett gemütlich. Eine Nacht in diesem Heubett kostet auf diesem Bauernhof 15 Euro. Das Probeliegen macht Spaß, aber wir müssen schnell weiter :
Mittagszeit – Fisch(Brötchen) oder Kuchen ?
Na klar, wir entscheiden uns für den leckeren Mohn Käsekuchen. Hier sitzt man aber auch besser und ruhiger :
Ein fast zugewachsener Bach mitten im Urwald erwartet uns hier. Wunderschön natürlich hat sich die Natur hier ihren Platz zurück erobert :
Wir sind in der Stadt Brandenburg an der Havel angekommen und suchen das Loriot Denkmal :
Gefunden! Victor von Bülow der berühmte Zoologe wurde in Brandenburg an der Havel geboren. Zu seiner Lebenszeit hat er die Waldmöpse entdeckt. Waldmöpse unterscheiden sich vom gewöhnlichen rentnerfreundlichen Mops durch ein kleines Geweih welches dem eines Elches ähnelt. Restbestände gibt es noch in den tiefen Wäldern Nordskandinaviens. Nach dem Tod Loriots wurde dem größten Sohn der Stadt ein Denkmal gesetzt. Treu wacht ein Waldmops in gehöriger Entfernung am Gedenkstein. 5 weitere Waldmöpse sollen noch folgen :
Diese Fußstapfen werden nie wieder einen würdigen Nachfolger finden !
Sonnenblumen mag ich sehr. Zwar ist das Feld schon ziemlich verblüht, mir gefällt es dennoch :
Traktor jagt Störche. Diese Störche ärgern den Bauern wohl sehr. Er versucht sie zu jagen und fährt kreuz und quer über seinen Acker. Geschickt weichen die Störche aus….:
Ein wunderschönes Wochenende geht zu Ende. Wir sind 225 Kilometer geradelt und haben viele schöne Seiten Brandenburgs kennengelernt…..

+++ TELEGRAMM +++ 110 Kilometer gegen den Wind….

Lange hatten wir überlegt wohin wir am Wochenende radeln sollten. Vieles war im Gespräch. Potsdam , der Spreewald oder die Gegend um Templin. Letztendlich entschieden wir uns für das Havelland und buchten eine Übernachtung bei Rathenow.
 
Startpunkt unserer Fahrradtour durch Brandenburg ist Oranienburg. Seine Majestät König Löwe heißt uns in Oranienburg willkommen :
Strapazen der kleinen Art. Ab und an muss man eben auch einmal schieben :
Am Mühlensee zwischen Bärenklau und Vehlefans :
 
Zutrauliche Pferdchen wollen gestreichelt werden :
Unser erstes Ziel, die Ziegenkäserei und das Wiesencafe Karolinenhof sind erreicht. Heute findet hier eine Ziegenhochzeit statt. Die Böcke dürfen die Ziegendamen besuchen :
Diese kleine Schar ist im Streichelzoo. Die anderen Ziegen genießen das schöne Wetter lieber draußen auf der weitläufigen Farm :
Da schlägt das Herz des Ziegenfans höher. Hier gibt es alles : Ziegentorte, Ziegenkäse, Ziegenmilch und und und :
Das Wiesencafe ist sehr gut besucht. Wir dürfen uns bei dieser netten Familie dazu setzen. Unsere Torten mit Ziegengeschmack sind schon gekommen :
Ziegenmilch und Schokotorte (selbstverständlich aus Ziegenmilch hergestellt). Stephan lässt es sich fürstlich schmecken :
Einige Kilometer weiter, draußen am See. Wir machen Rast am Pessiner See, immerhin haben wir jetzt schon über 60 Kilometer gegen den Wind geschafft :
Passend zum frischen Brot der gerade gekaufte Ziegen Frischkäse :
Die Kirche von Senzke ist erreicht. Die Herren von Jericho waren die ersten Besitzer von Senzke. Die Kirche wurde 1857 gebaut :
Den beiden hier geht es offenbar schlecht. Wir sind in Kotzen angekommen, da darf man ruhig einmal ein Späßchen machen :
 
Am frühen Abend erreichen wir Semlin. Hier haben wir ein nettes Hotel gebucht und fahren am Abend noch hinein nach Rathenow. Wir haben 110 Kilometer gegen den starken böigen Wind geschafft …
Nach der deftigen Pizza geht’s noch einmal an unseren Hausstrand. Wir genießen noch ein alkoholfreies Bier:
 

+++ TELEGRAMM +++ Die Wölfe sind zurück – Kunst gegen Hass und Gewalt…..

….nun ist die Wanderausstellung „Die Wölfe sind zurück “ in Berlin am Hauptbahnhof angekommen. Der bildende Künstler Rainer Opolka engagiert sich mit seiner Skulpturengruppe „Die Wölfe“ gegen Rechtsentwicklung , Hass und Gewalt.
Seine Wölfe spiegeln einen kleinen Teil unserer Gesellschaft und regen zum Nachdenken an.
Dieser hasserfüllte Wolf trägt den Titel „NSU Mann“. Er ist gewaltbereit und setzt seine rechten Ziele mit Waffengewalt um :
Der „Anführer Wolf“ ist achtmal in der Gruppe vertreten. Er sorgt für geistige Brandstiftung und schürft Hass in der Gesellschaft :
Nachdenken am Ort der Diskussion. Eigene Gedanken sind gefragt :
Die „Mitläufer Wölfe“ denken nicht mehr nach – sie laufen nur noch mit :
Eindeutiges Statement :
Die „Blinden Hasser“. Hasser sind verunsicherte Existenzen. Die Hasser fühlen sich bedroht und werten die Anderen ab :
Eine wirklich sehr interessante Ausstellung die zum Nachdenken anregt. Was passiert wenn die Formen der Ordnung , der Sicherheit und des Zusammenhaltes (wieder) zerbrechen und sich die Fremdenfeindlichkeit und der Hass wie ein Virus ausbreitet ?
Mit dieser schweren Frage im Kopf radeln wir zum Café Noura. Hier werden wir Herzlich Willkommen geheißen und genießen Nouras neue Espresso Torte. Stephan feiert seine 32.000 Kilometer mit der Rohloff Nabe. Der Espresso Kuchen ist sehr anregend und der Koffein Schub hält bis zum späten Abend an :

+++ TELEGRAMM +++ Der 80.000 Kilometer Kuchen…..

….wir feiern gerne sportliche Jubiläen. Mal ganz kleine wie 1000 Kilometer mit dem Fahrrad im Monat und manchmal auch ein ganz großes Fahrrad Jubiläum. Auf jeden Fall feiern wir gerne in einem schönen Café und genießen herrlichen Kuchen.
 
Mein Tachometer zeigte mir heute an, dass ich mit meinen beiden Fahrrädern 80.000 Kilometer geschafft habe. Ganz klar ein Grund um unser Lieblingscafé , das Café Noura zu besuchen.
 
Der Beweis : 80.000 Kilometer in nur wenigen Jahren. Mittlerweile pendelt sich meine Jahresfahrleistung auf 10.000 Kilometer pro Jahr ein :
Noura hat wieder herrliche Torte gebacken.Mittlerweile sind wir Stammgäste in diesem Idyll , mitten in der Großstadt geworden.
Der Jubilar:
Ich genieße eine leckere Mandel-Ananastorte :
Stephan wird natürlich auch eingeladen. Er freut sich über seine Schokoladen-Haselnuss Torte. Verdient hat er sich die Torte auch. Im Juli ist er 1100 Kilometer gefahren. Wow , kann ich da nur sagen :
……Auf die nächsten 80.000 Kilometer !
 

+++ TELEGRAMM +++ Aus den Brombeeren kommen wir….

….der Sommer ist wirklich eine schöne Jahreszeit. Besonders auch die Früchte des Sommers gefallen uns. Blaubeeren, Kirschen, Aprikosen, Himbeeren ,Brombeeren und und und…..
Der Sommer ist die Beerenzeit !
Wir sammelten heute in Lindenberg, direkt an der Berliner Stadtgrenze ,Brombeeren. Das ging rasant schnell und die nächsten Frucht Müslis sind gesichert.
Der fleißige Pflücker:
Der Strahlemann, der schon etliche Brombeeren in sich hat :
Die reiche Ernte : Dunkle Brombeeren, je dunkler sie  sind, desto mehr Pflanzenfarbstoffe (sogenannte Anthocyane) enthalten sie. Und diese haben nur positive Nebenwirkungen – sie regulieren den Blutdruck, wirken antibakteriell und lindern Entzündungen. Doch in Brombeeren steckt noch mehr: unter anderem Kalium, Kalzium, Magnesium, Pektin und Gerbstoffe und Glückshormone :