+++ TELEGRAMM +++ Abenteuerliche Wanderung durch die Raabklamm….

…die Große Raabklamm ist die längste Schlucht Österreichs und seit 1970 Naturschutzgebiet. Der Besucher kann circa 10 Kilometer von den Ortschaften Mortantsch oder Arzberg entlang schroffer Felswände, wunderschöner Auen und fast immer begleitet vom rauschenden Wasser der Raab wandern. Der Wanderweg ist relativ einfach zu begehen, bietet aber auch einige schwierige Stellen.
 
Kurz hinter Mortantsch, die Wanderung kann beginnen :
Stephan erklimmt den ersten Raabklamm Felsen :
….und spielt mit den Steinen :
Ein kleiner Raab Wasserfall :
Manchmal sind die Wege doch nicht so einfach. Man muss sich gegenseitig helfen :
Insgesamt wurden aber etliche Stiegen und Festhalteseile am Wege angebracht, welche schwierige Passagen leichter überwinden lassen :
Die Ruine einer ehemaligen Felsen Mühle :
Schöne Waldstücke in der Klamm – ein Wandergenuss :
Ein altes Wehr. Bis in den 1960ziger Jahren arbeitete hier eine Wehrwärterfamilie. Diese betrieb hier eigene Landwirtschaft und reinigte das Wehr. Der Einsatz einer modernen Reinigungsanlage mache die Wehrwärterfamile überflüssig :

Ab hier wird die Raab jetzt deutlich breiter und interessanter. Es gibt sogar (Stein) Strandpassagen auf denen es sich Badegäste gemütlich machen können :
Eine der vielen interessanten Brücken am Wanderweg :
Auch das gibt es : Eine Raabschlinge :
Eine leicht begehbare Passage für Konrad die dennoch gut gesichert ist :
Er kann es einfach nicht lassen – Fußbad in der kühlen Raab :
Nach 14 Kilometern erreichen wir Arzberg mit schönen Umwegen. Arzberg ist ein sehr idyllischer Ort mit schöner Kirche , Schule und einem Fußballplatz :
Der Dorf Gasthof lädt ein und wir lassen uns herrlich verwöhnen :
Gemütlich sitzt man natürlich auch :
Es gibt zwar keine Speisekarte, dafür leckere Gerichte wie Käselaibchen mit Bratkartoffeln und Wildkrautsalat :
Auch ein sehr schönes Gericht : Forelle aus der hauseigenen Forellenzucht ! Lecker :
Endlich waren wir einmal an der Raabklamm ! Wir hatten schon lange Lust auf diesen spektakulären Ort unweit von Graz. Es war herrlich – trotz der langen Autofahrt dahin…..
 

+++ TELEGRAMM +++ Der Sommer geht, der Herbst kommt…..

….Herbstanfang auch im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet. Die Tage werden kürzer , die Nächte kälter. Wir hatten bisher in unserem Urlaub fast durchgängig gutes Wetter und genießen den Übergang zum Herbst. Der junge Herbst bietet aber auch schöne Seiten. So beginnt jetzt die Kürbisernte sowie die Weinlese….
Fahrt über die riesigen Weinfelder :
Bunte Blumen recken sich zur Sonne :
Kürbisfelder findet man fast auf jedem Acker. Erstaunlich wie anspruchslos der Kürbis ist :
Eine Distelart gibt eine schöne Farbe ab :
Irgendwie traurig, aber auch irgendwie interessant. Die verblühten Sonnenblumen warten darauf entkernt zu werden :
Der Rotwein….wie werden wir diesen Jahrgang genießen :
Rote Rosen neben dem Weinstock – so entsteht vermutlich der Roséwein :
Köstlichkeiten des Herbstes : Stephan genießt einen Maroneneisbecher. Der Inhalt ist Kastanieneis , Kastanienreis und jede Menge Schlagobers :
Feierlichkeiten des Herbstes : In jeder Ortschaft gibt es herbstliche Weinfeste :
Die letzten Störche suchen Futter :
Wir machen auch Rast…..:
….und erfreuen uns an leckeren Backwerk und Clausthaler Zwickel :
Ein letztes Sommerbad im Neusiedler See :
 
 

+++ TELEGRAMM +++ 92 Kilometer Ausflug nach Köszeg….

…die Sonne kam heute erst sehr spät hervor und so war es am frühen Morgen als wir aufbrachen noch recht kühl. Wir wollten die Stadt Köszeg besuchen und danach in das Thermalbad nach Bük fahren.
Bei unserer Radfahrt querten wir mehrmals die österreichisch – ungarische Staatsgrenze. Interessant hierbei war, dass wir etliche kroatische Dörfer in Österreich durchfuhren.
Hier sind wir in Nikitsch ( kroatisch Filez). Ein Blick auf die römisch-katholische Pfarrkirche des Dorfes :
Kroatische Kunst vor der Kirche :
Viele schöne Malereien zieren die Wände der Kirche :
Boten des Herbstes. Kürbisfelder sind zu sehen :
….hier schon zum Abtransport bereit :
Fang den Apfel , Konrad ! Ich muss ordentlich hüpfen um die sehr leckeren Äpfel vom Baum zu holen :
Geschafft ! Gleich wird ein Apfel probiert. Der Geschmack ist sehr gut :
Vorbeifahrt an Kloster Marienberg. Gedenktafel zur russischen Befreiung am 29. März 1945 :
Schon sind wir in Köszeg in Westtransdanubien. Eine wunderschöne Stadt welche als deutschen Namen den Namen der Gründerfamilie Güns trägt. In der dritten Welle der großen Türkenkriege im 16. Jahrhundert erlangte Köszeg Weltruhm, denn die kleine Burgbesatzung der Köszeger Burg konnte ein mehr als 80.000 Mann zählendes osmanisches Herr zurückschlagen. Die letzten türkischen Truppen verließen um 11.00 Uhr erfolglos die Grenzen der Stadt. Zum Gedenken an diese historische Tat läuten seit 1777 pünktlich um 11.00 Uhr die Kirchenglocken von ganz Köszeg.
Ganz oben über Köszeg befindet sich die Kalvarien Kirche aus dem Jahre 1734. Einer Legende nach wurden weit über 70.000 Ziegelsteine von den Gläubigen mit den eigenen Händen hinaufgetragen :
Der Marktplatz von Köszeg. Das Stadttor hat sein Platz im Stadtwappen der Stadt gefunden :
Rathaus der Stadt und Sitz des Oberbürgermeisters von Köszeg :
Die Herz-Jesu Pfarrkirche aus dem Jahre 1892 :
In einer gemütlichen Konditorei genießen wir leckere, leider viel zu kleine Tortenstückchen. Wir haben schon 50 Kilometer auf den Fahrradtacho :
Abschied von der sehr schönen Innenstadt :
Ein Geocache führt uns noch zu einer 500 Jahre alten Plantane. Ein mächtiger Baum !
Man hat richtig Lust es sich in diesem Baum bequem zu machen und sich auszuruhen :
Am frühen Nachmittag fahren wir dann ins Thermalbad Bükfürdö. Schade, dass man dort nicht fotografieren kann. Das 36 Grad warme, dunkle Schwefelwasser ist eine Wohltat. Hier bleiben wir bis 20.00 Uhr und fahren dann mit dem Zug zurück nach Sopron….
 

+++ TELEGRAMM +++ Ein schöner Genusstag….

….heute machen wir keinen Sport, nein wir genießen und feiern den ganzen langen Tag mit vollem Programm.
Zunächst essen wir zu Mittag im besten Restaurant von Sopron, später fahren wir mit dem Zug nach Budapest und feien hier weiter…..
 
Das Panorama Restaurant in Sopron Balf. Etwas außerhalb gelegen, aber mit einer sehr guten Küche.
Gruppenfoto :
 
Fischplatte für zwei :
In Budapest Westbahnhof angekommen besichtigen wir die hübsche Schalterhalle :
Auch die ungarische Bahn setzt nun viele neue Züge von Stadler ein :
Wir besuchen jetzt ein außergewöhnliches Café . Hier arbeiten ausschließlich behinderte Menschen. Wir lassen uns schön bewirten :
Das Café hat den Namen „Ich geb‘ nicht auf“ :
Konrad schmeckt der Nuss-Baileys Kuchen gut. Zum Abschluss unseres Besuches werden wir gebeten uns in das Gästebuch des Cafés einzutragen. Das machen wir natürlich gerne, denn wir mögen dieses großartige Projekt :
Am Abend fahren wir etwas außerhalb von Budapest und genießen leckeren Fisch in einem gutbürgerlichen Restaurant. Die Einrichtung ist bisschen altmodisch, dafür schmecken die Speisen fantastisch :
Stadtrundgang durch Budapest. Wie immer sind die Sehenswürdigkeiten schön illuminiert :
Blick auf das ungarische Parlament :
Eine „Craft Beer Bar“ im Szeneviertel von Budapest. Hier werden Biere aus aller Welt angeboten. Muci und Lazi schmeckt es sichtlich gut :
 

+++ TELEGRAMM +++ 30 Kilometer Wanderung hinauf auf dem Schneeberg….

Die Sonne weckte uns heute besonders zeitig und nach einem kräftigen Frühstück in unserer Pension ging es hinauf auf den Schneeberg. Eine sehr schöne, aber auch sehr anstrengende und anspruchsvolle Wanderung.
Wir hatten mit vielen steilen Anstiegen und gerölligem Untergrund zu kämpfen.
 
Der Schneeberg, leider noch ohne Schnee, wartet auf uns. Kleines Suchbild : Finde die beiden Fotografen !
Ein Schneeberg Panorama :
Wanderlatein am Weg :
Ein kleiner Wasserfall des Sebastian Baches :
Hier ist der Weg noch einfach. Es geht durch einen dichten Wald :
In ca. 1000 Metern Höhe bietet sich mir dieses Selfi- Panorama :
Ein eigentlich schönes Gipfelfoto. Aber wir müssen noch knapp 1100 Höhenmeter überwinden um den Gipfel des Schneebergs zu erreichen :
Herrliche Ausblicke auf die wunderschöne Bergwelt der Wiener Alpen :
Diesen Kühen geht es gut. Sie liegen auf der Weide und lassen es sich gut gehen. Leider zeigt keine Kuh auf diesen Bild ihre große Glocke. Beim Umherlaufen der Kühe klingen diese richtig schön beruhigend :
Jetzt zeigt mir doch eine Kuh ihre kleines Kuhglöckchen :
Rast an der Edelweisshütte. Neben hausgemachten Schmankerl trinken wir ein alkoholfreies Sport Hefeweizen und genießen die herrliche Fernsicht :
Das nächste Bild ist nicht schief ! Hier müssen wir ganz steil nach oben kraxeln. Unsere Wanderstöcke leisten uns dabei wertvolle Hilfe. Ab und an rutscht man aber doch weg. Bloß gut, dass nix passiert ist :
Der Gipfel ist erreicht. Wir sind auf 2075 Metern. Waren es unten im Ort noch warme 26 Grad ,haben wir hier oben gerade einmal 12 Grad und heftigen Wind. Es ist verdammt kühl hier :
Rast auf der Bergwiese. Wir essen mitgebrachte Leckereien :
Eigentlich hätte man es ja soooo einfach haben können. Man fährt mit der Zahnrad Salamanderbahn für 36 Euro auf den Berg hoch und wieder zurück . Naja , billig ist das nicht gerade- allerdings dauert die Fahrt pro Strecke auch 40 Minuten. Das Problem wäre nur gewesen, dass die Vormittagsfahrten bereits ausgebucht waren.
Hier sehen wir die Salamander Schneeberg Triebwagen auf dem Bergbahnhof. Im Hintergrund erkennt man das Elisabeth Kircherl. Das im Jugendstil erbaute Gebäude lädt zur Besinnung ein :
Eisenbahnfreunde unter sich :
Ich finde die Farbgebung genial. Der Salamander Zug fügt sich wunderbar in die Landschaft ein :
Auch das kann passieren: Dieser Salamander Triebwagen ist defekt und muss seine Fahrt ohne Fahrgäste fortsetzen. Die Türen schließen nicht richtig :
Eine letzte Rast kurz vor Puchberg. Bei diesem Panorama ruhen wir uns vom anstrengenden Abstieg aus
Eine schöne Wanderung mit über 30 Kilometern und heftigen 1700 Höhenmetern geht zu ende….
 

+++ TELEGRAMM +++ Ausflug in die Wiener Alpen….

….nur circa 80 Kilometer von Wien entfernt beginnen die „Wiener Alpen“. Wir besuchen den Heilklimatischen Kurort und das Wanderdorf Puchberg am Schneeberg. Dieser wunderschöne idyllische Ort liegt in einem romantisch verträumten Talkessel am Fuße des Schneeberges.
 
Der Ort Puchberg am Schneeberg – irgendwie fühlt man sich hier schon richtig gut erholt :
Das Schneeberg Museum :
So stellt man sich ein Bergdorf vor. Die Kirche ist umrahmt von drei Schulhäusern :
 
Stephan orientiert sich an den Wanderwegen. Morgen will er ordentlich klettern :
Ein Fahnenmeer zeugt von den vielen internationalen Besuchern :
Suchbild : Finde Konrad im Bild ! (Vor dem Schneeberg im Gegenlicht)
Auf einer Pferdefarm für Turnierpferde entdecken wir dieses seltsam gestreifte Pferd, welches natürlich ein Zebra ist :
Hier sind wir an der Sebastian Hütte. Gleich erreichen wir den Sebastian Wasserfall :
Der Sebastian Wasserfall ist 25 Meter hoch und wird gespeist von dem auf der Mamauwiese entspringenden Sebastianbach. Dem Wasser des Sebastian Wasserfalls sagt man übrigens heilende Wirkung nach :
Der Mond ist über Puchberg am Schneeberg aufgegangen. Es ist 19.00 Uhr und wir suchen einen Gasthof auf :
Der „Gasthof Hauptmann“ bietet für Puchberger Verhältnisse erstaunlich viele vegetarische Gerichte. Wir kehren ein und lassen es uns schmecken :
Dazu noch ein kleines Dessert! Es gibt Nougatknödel und Schokokuchen mit Eiscreme :
Morgen wollen wir klettern , es geht hinauf auf den Schneeberg :
 

+++ TELEGRAMM +++ Willkommen im Weingut Sommer….

….wieder strahlt die Sonne und die Temperaturen steigen auf über 30 Grad. Wir lassen uns es nicht nehmen und fahren erneut mit dem Fahrrad nach Rust. Hier wollen wir heute das Weingut unseres Namensvetters Herbert Sommer besuchen.
 
Im Moment beginnt im Burgenland die Weinernte. Auf dem Radweg begegnen uns viele Erntefahrzeuge. Jeder Weinstock ist ordentlich beschriftet. Ab und an dürfen wir etwas Wein der unterschiedlichsten Rebsorten probieren :
Sieht das nicht herrlich aus ? Diese edlen Früchte warten auf die Verarbeitung zu guten Rotwein aus dem Burgenland :
Wir wollen nicht stören, aber ein Erntefoto ist doch erlaubt :
Der Weinkenner hat sich in den Syrah von Herbert Sommer verguckt. Das wird ein hervorragender Jahrgang werden, orakelt der Experte :
 
Naja, Merlot ist auch ein edles und gutes Tröpfchen:
Seine seltene Spezialität zeigt uns der Rebhof Sommer heute leider nicht. Wir finden nämlich nicht den in dieser Lage kaum bekannten Tempranillo. Der Rebhof Sommer pflanzte nämlich einmalig in Österreich versteckt die spanische Rioja Traube an. Schade, aber wir wissen ja, dass wir diesen tollen Tempranillo im Weinshop des Weinhofes kaufen können :
Wieder einmal sind wir zu einer Kostprobe eingeladen. Etwas versteckt sieht man auf diesen Foto den großen Neusiedler See im Hintergrund:
Nach einem kurzen Strandaufenthalt geht es zurück. Die Störche haben die Innenstadt von Rust bereits geräumt, aber wir finden doch noch einige im naheliegenden Naturschutzgebiet:
Etwas näher heran gezoomt :