+++ TELEGRAMM +++ Abschied von Rügen, Rückkehr auf’s Festland….

…die schönen Urlaubstage gehen langsam vorbei und wir verabschieden uns aus unserem Hotel. Wir wollen noch einmal quer über Rügen reisen und irgendwo, je nach Zeit, in den Zug nach Stralsund steigen.

Wieder einmal erleben wir schöne Ortschaften und vielfältige, unberührte Natur. Sehr sehenswert ist das Naturschutzgebiet rund um die Stadt Bergen. Hier verweilen wir sehr lange am Nonnensee und beobachten die Vogelwelt. Schade, dass meine Kamera nicht so gutes Zoom hat…
Abschied von Lohme, wir haben uns hier sehr wohlgefühlt:

Noch einmal wird ein Hügel erklommen um den besten Abschiedsblick auf das Kap Arkona zu erhaschen :
Auf der Fahrt nach Stralsund biegen wir kurz entschlossen nach Ralswiek ab. Wir wollen uns die Naturbühne der Störtebeker Festspiele anschauen. In diesem Jahr beginnen die Festspiele am 24. Juni  und dauern bis Anfang September:
Auch das gibt es in Ralswiek, eine hölzerne Kirche. Man könnte fast von einer Stabkirche sprechen :
Hinter dem Fischkutter sind die Aufbauten der Naturbühne Ralswiek zu sehen :

Apropos Fischkutter. Bei diesem Boot handelt es sich um den ersten Hochseefischkutter der DDR. Die Inbetriebnahme war im Jahre 1956. Heute ist dieser Kutter ein beliebter Fischimbiss. Eine sehr originelle Idee und uns schmeckt es gleich doppelt so gut :

Pommes mit Matjes nach nordischer Art. Einfach aber sehr lecker :
Kurz vor Bergen auf Rügen, der Nonnensee ein beliebtes Naturschutzgebiet in welchem Ornithologen besonders auf ihre Kosten kommen. Hier kann man Komorane , Lachmöwen, Graugänse und verschiedene Entenarten beobachten :
Suchbild : Finde den hungrigsten Vogel !
Der Nonnensee – unberührte , idyllische Natur :

+++ TELEGRAMM +++ Rügen , die Rundtour ( 107 Km.) geht weiter…..

….heute erkundeten wir den südlichen Teil Rügens und besuchten Prora und die Ostseebäder Binz , Sellin und Baabe. Eine idyllische Badestelle fanden wir in Klein-Zicker.

Die Höhepunkte heute waren natürlich die wunderschöne Landschaft und das traumhafte, nicht zu heiße Wetter.
Reisen bildet und wir besuchten den Koloss von Prora. Im Dokumentationszentrum erfuhren wir Wissenswertes zur Nutzung des ursprünglich 4 Kilometer langen Bauwerkes zu Nazi und zu DDR Zeiten. 
Geschichte atmet auch der Ort Klein-Zicker. Diese Halbinsel war von 1967 – 1991 militärisches Sperrgebiet und wurde von der Sowjet Armee genutzt. Nach dem Abbau der Militäranlagen entwickelte sich die Halbinsel zu einer Naturoase und es wurden sogar schon Robben gesichtet.
Der Koloss von Prora – ein ehemals 4 Kilometer langes Bauprojekt der Nazis :
Der südliche Teil des Gebäudekomplexes wird jetzt als Jugendherberge genutzt :
Touristisches Treiben im Ostseebad Binz – Nervig !!!

Das Jagdschloss Granitz , heute leider geschlossen. Eine neue Ausstellung wird vorbereitet :

Einfahrt ins Mönchsgut  – das Mönchsguttor :

Der idyllischste Ort seit langem – Klein-Zicker unsere heutige Badestelle :
Wir radeln zurück! Es werden 107 Kilometer auf nicht immer so schönen Straßen :

+++ TELEGRAMM +++ 100 Km. Runde auf Rügen…..

….für einen geübten Radfahrer sind 100 Kilometer auf Rügen nicht besonders viel.

Dennoch war die Tour heute anstrengend, denn wir hatten den Vormittag über mit starkem Gegenwind zu kämpfen. Erst am Nachmittag kam die Sonne hervor und jetzt radelten wir teilweise sogar mit Rückenwind.
Bei unserer Tour besuchten wir die älteste Kirche Rügens , die Romanische , dreischiffige Pfarrkirche aus dem 11. Jahrhundert in Altenkirchen. 
Sehr interessant war auch der Besuch von Kap Arcona, ganz im Norden von Rügen. Das Kap Arcona ist eine 43 Meter hohe aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste.  Sehenswert sind am Kap die drei Türme , der Schinkelturm , der neue Leuchtturm und der Marinepeilturm…..
Nach dem Frühstück ist vor der anstrengenden Radtour. Bloß gut, dass ich ordentlich gegessen hatte :
Man kann auf der Insel Rügen sogar Bilder und anderes von Armin Müller Stahl erwerben :
Wir erreichen Altenkirchen und können die älteste Dorfkirche Rügens besichtigen. Diese wurde im Jahre 1168 von Dänischen Mönchen errichtet :
Der Wind machte es uns heute sehr schwer. Die Kite Surfer hingegen hatten ihre Freude am Wind :

Schöne Grüße von der Wetter Station ! Es werden sonnig und heiß die nächsten Tage :

Schon sind wir am Kap Arcona. Hier kann man die verschiedenen Leuchttürme erkunden und einen Bunker aus DDR Zeiten besuchen :

Kunst aus oder mit Sand. Werbung für eine Sand Skulpturen Ausstellung in Binz :

Auch das gibt es auf Rügen. Wir feiern einen Biker Gottesdienst mit und genießen die Blicke zurück zum Kap Arkona. Von dieser Stelle , so finden wir, hat man die beste Fernsicht auf das Kap :

Die Rückfahrt in unser Hotel nach Lohme beginnt. Wir besichtigen dieses Steingrab :

Ein schöner Ort und ein sehr aufwändig restauriertes Schloss, das Schloss Spyker :

Relaxen in der Natur. So kann man sich wunderbar erholen :

+++ TELEGRAMM +++ Rügen – Poesie einer Insel…..

….der Wetterbericht hatte zum Glück nicht recht gehabt und statt vorher gesagten Wind und Regen erlebten wir einen wunderschönen, sonnenreichen Tag auf der Insel Rügen.

Nach der dreistündigen Bahnfahrt genießen wir die Radtour in den Norden der Insel hinaus nach Lohme. Wir fahren über viele schöne Baumalleen und ab und an geht es über schlechte , unbefestigte Wege, was uns aber heute nicht so stört.
Nach dem Stopp in einer Fischräucherei und dem Beziehen des Hotelzimmers radeln wir noch eine große Runde hinüber zum UNESCO Weltkulturerbe , dem Königstuhl und weiter nach Sassnitz.
Höhepunkt war natürlich der wunderschöne Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch. Hier fällt mir immer wieder das schöne Gedicht von Henry Mackay ein :
„Die Sonne will sterben. Es trübt sich mein Blick.

Die Seele ahnt sehnend ihr künftig Geschick.

Es taucht hinter Wolken die strahlende Glut

Des sterbenden Lichtes in schlummernde Flut.


Wie schön ist des Glutballs fliegender Tod!“


Solche Baumalleen sind sehr idyllisch. Wir fühlen uns richtig wohl :
Wir erreichen unseren Zielort Lohme , ganz im Norden der Insel. Gleich geht es in die Fischräucherei :
Hier gibt es leckere Fischbrötchen und schottische Sprotten :
Der „schiefe Turm“ von Schloss Ranzow. Gerade wird hier eine Hochzeit gefeiert :
Sassnitz hat sogar einen kleinen Skywalk. Von hier aus hat man gute Aussicht auf den Hafen und auf die Ostsee :
Das U-Boot Museum hatte leider schon geschlossen :

Ein kulinarischer Geheimtipp. Am Hafen von Sassnitz gibt es die leckerste italienische Pizza weit und breit :

Waldimpressionen am Naturcampingplatz Krüger. Hier wollen wir auch einmal Zelten :
Die Sonne verabschiedet sich für heute hinter dem Hafen von Lohme:
Am Kap Arkona:

+++ TELEGRAMM +++ Ein Feuerwerk von herrlichen Farben und Eindrücken…..

….oder wie der Slogan der Internationalen Garten Ausstellung lautet „Ein Mehr von Farben“ erlebten wir heute auf der IGA 2017.

Seit 2009 wurde für die Berliner IGA getüfftelt und geplant und es ist etwas Schönes gelungen. Eigentlich sollte ja die IGA 2017 auf dem Tempelhofer Feld stattfinden. Ich bin aber sehr zufrieden , dass man sich anders entschieden hat und die IGA ins weitläufige Wuhletal nach Berlin Marzahn verlegt hat.
Großes Highlight der Gartenaustellung ist neben den vielen farbenprächtigen Pflanzen die 1,5 km lange Seilbahn. Nach mehreren Jahrzehnten wieder die erste Seilbahn in Berlin welche zunächst bis 2020 betrieben werden wird – eine Verlängerung der Option ist möglich.
Herzlich Willkommen zur IGA 2017 in Berlin :
An kühleren und regnerischen Tagen besonders beliebt – die warme Tropenhalle :

Hier spielt die Gruppe „Keimzeit“. Die treue Fangemeide , der ehemaligen DDR Band ist immer mit dabei. Die Stimmung ist ausgelassen fröhlich :

Endlich wird es bunt! Wir besuchen die Blumenhalle mit interessanten Arrangements:

Herrlich , wunderschön….ein Raunen geht durch die Halle bei diesen kräftigen Farben :
Die Bonsaiabteilung. Erfahrene Gärtner geben Auskunft zum Alter der Pflanzen :

Alles so schön bunt hier :

Der Ride beginnt ! Wir fahren mit der Seilbahn. Die Fahrt ist im Eintrittspreis von 20,00 Euro inbegriffen :

Für Berliner Verhältnisse hoch, der Aussichtsturm Wolkenhain befindet sich in 102,2 m. Höhe auf dem Kienberg:
Auch sehr schön. Die Arena ist in Form eines klassischen Amphitheater gestaltet. Neben etlichen Sitzplätzen sind auch grüne Rasenstufen vorhanden. Insgesamt können so 5000 Zuschauer Konzerte und Darbietungen verfolgen :
Blick in den chinesischen Garten :
Zwei Hobbychinesen auf Konfuzius Spuren :

Gleich geht es weiter , wir sind im Orientalischen Garten, ich fühle mich in die Alhambra versetzt :
Mal was ganz anderes : Wir besuchen den Marchenwald der IGA. Liebevoll werden Märchen illustriert :
Klassische Gartenkunst im Englischen Garten :
In einer Kaffeepause beobachten wir lustige Eichhörnchen: