+++ TELEGRAMM +++ Die Snøhetta und ihre friedlichen Bewohner……

….der heutige Tag müsste eigentlich 48 Stunden lang sein soviel hatten wir heute erlebt. Gleichzeitig bewahrheitet sich wieder einmal die Erkenntnis wie schön und vielfältig unsere Erde , unsere Natur ist.

Anstrengend war es aber auch heute natürlich wieder.
Nach einer erholsamen, aber sehr kühlen Nacht mit gerade einmal 1 Grad machten wir uns wieder auf den Weg und suchten den neuen Radweg nach Hjerkinn. Wir erkannten etliche neu geschaffene Teilabschnitte, mussten aber auch feststellen, dass einige Wegstellen eher etwas für Mountainbiker sind. Oftmals führte uns der Weg durch befestigte Sumpfabschnitte und wir mussten kleinere Bäche queren.  Für Radfahrer mit viel Gepäck sehr anstrengend……
Am Mittag besuchten wir die moderne Eysteinkirke in Hjerkinn. Eine sehr schöne Kirche aus dem Jahre 1963.
Dann wurde es ernst. Mit dem Fahrrad wollten wir zu dem in 1474 Meter Höhe gelegenen Snøheim am Fuße der Snøhetta hinauf kraxeln. Vom Snøheim aus kann man etliche Wanderungen rund um die Snøhetta unternehmen.
Da die Nacht sehr kühl gewesen war erhielt der 2286 Meter hohe Snøhetta neuen Zuckerguss in Form von Neuschnee.  Man konnte sich einfach nicht sattsehen an diesem seltenen und gleichzeitig schönem Bild und wir fotografierten wie verrückt.
Unterwegs berichteten uns mehrere Radwanderer von ihrem Glück. Sie hatten die seltenen Moschusochsen gesehen. Auf dem beschwerlichen Anstieg hinauf kamen wir leider nicht in diesem Genuss…..ABER auf der Abfahrt zeigten sie sich dann doch und wir erlebten Moschusochsen in freier Wildbahn. Ganze sieben erwachsene und einige junge „Ziegen“ konnten wir auf einem kurzen Wegabschnitt beobachten.
Soviel Glück konnten nur wir haben !
Unser Nachtlager direkt an einem Bach :
Die Suche nach dem neuen Radweg hat begonnen:
Der Weg führt teilweise durch befestigte Wege in einem Sumpfgebiet, also nichts für schwache Nerven :
Wir erreichen die Eysteinkyrkja in Hjerkinn. Wir werden hier wie andere Pilger des Pilgrimweges mit Kaffee und Keksen empfangen und erhalten Informationen zu der Kirche :
Ein Blick in den Kirchenraum :
Die Snøhetta, ein Traum von einem Berg. Der Berg galt mit seinem 2286 Metern Höhe lange Zeit als Norwegens höchster Berg. Die erste Besteigung war im Jahre 1798.
Auf diesen Foto quert gerade die Dovrebahn unser Bild. Was für ein Zufall :
Die Kraxelei hinauf beginnt :
Suchbild! Finde den Øyvind!
Wir haben Snøheim erreicht. Für sehr viel Geld kann man hier übernachten :
Wundervoller Blick auf die Snøhetta. Das Wasser des Sees ist eiskalt :
Der Snøhetta König :

Daaaaaa, Øyvind entdeckt die ersten Moschusochsen:

Sie wirken friedlich und sind wirklich scheu, sie gehen uns aus dem Weg und wir halten auch  lieber guten Abstand :
Insgesamt haben wir 7 Moschusochsen mit ihren Kälbern gesehen. Das war für uns ein sehr sehr schönes Erlebnis. Sehr zufrieden mit dem heutigen Tag treten wir unsere Heimreise an…..

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