+++ TELEGRAMM +++ Ausflug zum Berg der Kreuze…..

…mit der Litauischen Bahn fuhren wir heute knapp 170 Kilometer nach Šiauliai ( deutsch Schlauchen ). Šiauliai ist eine Großstadt mit circa 130.000 Einwohnern. Ganz große Attraktion ist der 12 Km. von der Stadt entfernte katholische Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Zu diesen Wallfahrtsort pilgerten wir mit unseren Rädern über ziemlich schlechte Radwege. Aufkommender Gegenwind wirbelte uns zudem etlichen Staub ins Gesicht. Kurz gesagt – wir mussten ordentlich strampeln.
Der Berg der Kreuze entpuppt sich eher als Hügel der Kreuze mit mehreren 100.000 aufgestellten Kreuzen und Andenken die die Betenden mitgebracht hatten. Viele Kreuze sind zudem mit Holz- , Bernstein- und Plastikketten umwickelt.
Durch den Wind klimperten diese Ketten fast schon mystisch im Wind.
Der Berg der Kreuze erlebte weltweites Aufsehen als Papst Johannes Paul II den Ort im September 1993 besuchte und hier eine Messe feierte……
Los gehts mit der Bahn. Die modernen Dieseltriebwagen bieten viel Komfort und man sitzt bequem. Die Reisegeschwindigkeiten liegen bei 100-120 Km/h. Nach der ersten Hitzeperiode in diesem Jahr sind wir nach Angaben der Bahn langsamer unterwegs und erreichen Šiauliai verspätet:

Gegenüber dem Bahnhof befindet sich diese Kirche, welche wir besichtigen dürfen :

Die Fahrt zum Berg der Kreuze beginnt. Hier ist der Radweg noch gut und wir blicken auf die Kathedrale St. Peter und Paul in Šiauliai :

Der Berg der Kreuze ist erreicht. Auf diesen Bild sieht man den Pavillon auf welchem Johannes Paul II vor über  100.000 Gläubigen in 1993 seine Messe feierte:

Mehrere 100.000 Kreuze aus aller Welt sind hier aufgestellt :

Beeindruckend :

Auf Geheiß des Papstes wurde dieses Franziskaner Kloster aufgebaut und bietet Platz für Ordensbrüder und Novizen:

Die kleine Kapelle ist mit Blick auf den Berg der Kreuze ausgerichtet. Eine gute Gestaltung des Architekten:

Wir treten den Rückweg nach Šiauliai an :

Ein Gebäude aus bester sowjetischer Zeit :

Die Kathedrale St. Peter und Paul beeindruckt uns sehr und wir machen vom Innern ein Foto :

Das Wahrzeichen der Stadt – Der Bogenschütze:
Auf einer 21 m hohen Säule steht seit 1986 das Wahrzeichen der Stadt: der goldene Bogenschütze. Er ist zugleich Zeiger der größten Sonnenuhr Litauens. Als Zifferblatt dient der gesamte Platz ( wird derzeit leider rekonstruiert) in dem Metallziffern eingelassen sind. Man vermutet, dass sich Šiauliai vom litauischen šaulys (Schütze) oder saulė (Sonne) ableitet.
Wenn der Platz einmal fertig ist werden wir wieder anreisen :

Zum Abendessen kehren wir in dieses Pizzarestaurant ein. Leider dauert die Bedienung zu lange. Um den vorletzten Zug nicht zu verpassen  müssen wir die Pizza im Karton zum Bahnhof mitnehmen :

Ciao Šiauliai :

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