+++ TELEGRAMM +++ Liepāja – eine Stadt mit viel Flair…..

….unsere heutige Fahrradtour war wieder einmal sehr lang. Wir radelten 75 km. von Palanga an der Ostseeküste nach Liepāja ( deutsch Libau). Hierbei passierten wir die litauisch-lettische Grenze.

Das Fahrradfahren war heute nicht besonders leicht. Manchmal hatten wir sandige Schotterpisten zu absolvieren. Über 50 Kilometer radelten wir auf einer der Hauptverkehrsstraßen Lettlands , der A11.
Für Fahrradfahrer war hierbei nicht besonders viel Platz….

Eine Seltenheit , eine schmale ordentlich knarrende Hängebrücke:


Lettland ist erreicht. Über die nächsten 10 Autobahnkilometer reiht sich Baustelle an Baustelle:


Ein sehr kleiner Ort Nīca. Wir besuchen die Tourismusinformation und kehren ein…


…in dieses hübsche Café :


Øyvind genießt ein Schokoladenfondant mit hausgemachtem Eis :


Für mich gibt es die traditionelle lettische Erdbeersuppe mit Vanilleeis. Wie in fast allen skandinavischen Ländern sind die Erdbeeren sehr begehrt. Auf dem Marktplatz werden die Früchte zu einem Preis von 3,50 bis 4,00 Euro gehandelt :


Lecker und sehr appetitlich angerichtet :


In Liepāja müssen wir uns unterstellen. Ein stärker Regenschauer zieht vorbei. Wir staunen: Liepāja ist die drittgrößte Stadt Lettlands und hat 76.000 Einwohner. Es gibt sogar Straßenbahnverkehr :


Die Stadt hat viel Flair. Ganz anders als erwartet. Wir erleben ein schönes Stadtbild, Marktplätze und etliche Kirchen. Natürlich gibt es auch historische Schandtaten wie häßliche Plattenbauten etc.
Die evangelische St. Anna Kirche aus dem Jahre 1508 ist die älteste Kirche der Stadt :


Straßenbild – ganz hinten erkennt man die Dreifaltigkeitskathedrale mit der größten Orgel der Welt :



Über diese Brücke geht es hinüber nach Karosta (Kriegshafen). Die Brücke trägt den Namen des ersten Kommandeurs der Lettischen Armee – Oskar Kalpaks. Die Brücke wurde vom deutschen Ingenieur Harald Hals projektiert. Mehrmals am Tag wird die Brücke mit ihren zwei identisch drehbaren Tragwerken gedreht :

Auch sehr sehenswert ist die orthodoxe Kathedrale St. Nikolai aus dem Jahr 1901 :

Eine sehr interessante Architektur bietet die Konzerthalle „Großer Bernstein“. Das Liepāja Sinfonieorchester hat hier seinen Sitz :

Wir wandeln durch die bernsteinfarbenen Gänge :

Der Stadtplan einmal aus ganz plastischer Sicht, quasi zum Anfassen :

Die Universität Liepāja mit wunderschönem Schmetterlings Blumenschmuck :


Auf der Suche nach einer Pizzeria kommen wir in diesem hübschen Innenhof :

Schnell ist auch eine Restaurant gefunden. Die Pizza ist zwar ordentlich groß, schmeckt aber leider nur durchschnittlich. Es kann eben nicht alles perfekt sein.

Wir freuen uns schon auf das morgige Abendessen, dann vielleicht ganz woanders…..

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