+++ TELEGRAMM +++ Die Rückreise beginnt…..

….circa 30 Kilometer hinter Klaipėda liegt das Seebad Palanga ( deutsch Polange).

Der Radweg von Klaipėda nach Palanga ist sehr gut ausgebaut und wir kommen sehr gut voran. Da über Nacht die Temperaturen sehr stark gefallen sind ist es ziemlich frisch.

Palanga bietet alles was ein Seebad bieten kann. Es gibt viele Hotels , Restaurants , Cafés und Schnickschnack Geschäfte und natürlich gibt es auch eine Seebrücke. 
Was uns sehr gefällt sind die vielen Skulpturen, der riesige Botanische Garten und die ideale Infrastruktur für Radfahrer.
Eigentlich könnte man es hier viel viel länger aushalten….

Unterwegs , eine Vogelbeobachtungsstation :





Schon sind wir in Palanga. Zur Begrüßung gibt es einen frisch gegarten Maiskolben:


Die römisch-katholische Kirche :


….wunderschön restauriert :


Der Skulpturen Park inmitten der Stadt :






Øyvind fühlt sich zu der Skulpur „Die Schwimmer“ hingezogen :




Man staunt, das kleine Seebad hat sogar einen eigenen Konzertsaal :




Hier wollen wir Kaffee und Kuchen genießen:


Im Innern finden wir eine wunderschöne und liebevolle Einrichtung :


Kaffee , Kuchen und Whisky – was will man mehr :




Auch einige Springbrunnen kann man an der Promenade erleben :


Die lange Seebrücke gibt es erst seit 1996 :


Im riesigen Botanischen Garten begrüßt uns Jesus :


So muss ein Garten aussehen. Liebevoll gestaltet und viele Sitzmöglichkeiten für jung und alt :


Traumhafte Idylle :






+++ TELEGRAMM +++ Ausflug zum Berg der Kreuze…..

…mit der Litauischen Bahn fuhren wir heute knapp 170 Kilometer nach Šiauliai ( deutsch Schlauchen ). Šiauliai ist eine Großstadt mit circa 130.000 Einwohnern. Ganz große Attraktion ist der 12 Km. von der Stadt entfernte katholische Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Zu diesen Wallfahrtsort pilgerten wir mit unseren Rädern über ziemlich schlechte Radwege. Aufkommender Gegenwind wirbelte uns zudem etlichen Staub ins Gesicht. Kurz gesagt – wir mussten ordentlich strampeln.
Der Berg der Kreuze entpuppt sich eher als Hügel der Kreuze mit mehreren 100.000 aufgestellten Kreuzen und Andenken die die Betenden mitgebracht hatten. Viele Kreuze sind zudem mit Holz- , Bernstein- und Plastikketten umwickelt.
Durch den Wind klimperten diese Ketten fast schon mystisch im Wind.
Der Berg der Kreuze erlebte weltweites Aufsehen als Papst Johannes Paul II den Ort im September 1993 besuchte und hier eine Messe feierte……
Los gehts mit der Bahn. Die modernen Dieseltriebwagen bieten viel Komfort und man sitzt bequem. Die Reisegeschwindigkeiten liegen bei 100-120 Km/h. Nach der ersten Hitzeperiode in diesem Jahr sind wir nach Angaben der Bahn langsamer unterwegs und erreichen Šiauliai verspätet:

Gegenüber dem Bahnhof befindet sich diese Kirche, welche wir besichtigen dürfen :

Die Fahrt zum Berg der Kreuze beginnt. Hier ist der Radweg noch gut und wir blicken auf die Kathedrale St. Peter und Paul in Šiauliai :

Der Berg der Kreuze ist erreicht. Auf diesen Bild sieht man den Pavillon auf welchem Johannes Paul II vor über  100.000 Gläubigen in 1993 seine Messe feierte:

Mehrere 100.000 Kreuze aus aller Welt sind hier aufgestellt :

Beeindruckend :

Auf Geheiß des Papstes wurde dieses Franziskaner Kloster aufgebaut und bietet Platz für Ordensbrüder und Novizen:

Die kleine Kapelle ist mit Blick auf den Berg der Kreuze ausgerichtet. Eine gute Gestaltung des Architekten:

Wir treten den Rückweg nach Šiauliai an :

Ein Gebäude aus bester sowjetischer Zeit :

Die Kathedrale St. Peter und Paul beeindruckt uns sehr und wir machen vom Innern ein Foto :

Das Wahrzeichen der Stadt – Der Bogenschütze:
Auf einer 21 m hohen Säule steht seit 1986 das Wahrzeichen der Stadt: der goldene Bogenschütze. Er ist zugleich Zeiger der größten Sonnenuhr Litauens. Als Zifferblatt dient der gesamte Platz ( wird derzeit leider rekonstruiert) in dem Metallziffern eingelassen sind. Man vermutet, dass sich Šiauliai vom litauischen šaulys (Schütze) oder saulė (Sonne) ableitet.
Wenn der Platz einmal fertig ist werden wir wieder anreisen :

Zum Abendessen kehren wir in dieses Pizzarestaurant ein. Leider dauert die Bedienung zu lange. Um den vorletzten Zug nicht zu verpassen  müssen wir die Pizza im Karton zum Bahnhof mitnehmen :

Ciao Šiauliai :

+++ TELEGRAMM +++ Memel bei Nacht…..

…nun haben wir einige Tage in Klaipeda ( Memel) verbracht und noch immer sind keine Abend/Nachtfotos veröffentlicht.

Mir gefällt Klaipeda in der Gestaltung gut, Øyvind meint , er hätte schon hübschere Hafenstädte gesehen.
Der Betrachter der folgenden Bilder kann sich ja hier ein eigenes Urteil bilden…..

Unser Aufenthalt für 4 Nächte in Klaipeda-das Hotel Memel :

Ein Blick auf das Restaurant Schiff mit den Namen „Meridanas“ :



Der Hauptplatz der Stadt – der Theaterplatz mit dem Dramaturgischen Theater. Im Vordergrund etwas schlecht zu erkennen das Ännchen von Tharau Denkmal :


Überbleibsel vom „Festival of Lights“ , welches hier im Februar stattfindet , das bunt beleuchtete Rathaus von Klaipeda erstrahlt in den Nationalfarben Litauens. Ein sehr schönes Gebäude aus dem Jahre 1762 :


+++ TELEGRAMM +++ Ruhetag , der Blog geht heute an den Strand….

Die Überfahrt zur Kurischen Nehrung erfolgt mit diesem Schiff :

Hungrige Möven werden von Kindern fleißig gefüttert :



Zur Not kann man auch mit der Kutsche zum Strand gefahren werden :




Wir spazieren lieber durch dichte Wälder an den menschenleeren Strand :



Sogar eine Sauna gibt es am Strand und diese ist heute den ganzen langen Tag geöffnet :

Hier fühlen wir uns wohl und entspannen einmal ohne unsere Fahrräder:



Nach unserem Strandtag steht der Rest des Tages im Zeichen des Genusses. Wir essen Honigkuchen, genießen Brewdog Bier und lassen uns mit leckeren Fischgerichten verwöhnen:





So entspannt sieht man mich selten :






+++ TELEGRAMM +++ Der Kreis ist geschlossen….

…nachdem wir Nida über die Kurische Nehrung erreicht hatten und später beschwerlich über das Memeldelta fuhren erreichten wir nun Nida luxuriös per Boot.


Erneut radelten wir heute über die wunderschöne Kurische Nehrung zurück nach Klaipeda.
Das die Kurische Nehrung ein wahnsinnig begehrtes Reiseziel ist merkten wir am vielen Ausflugsverkehr und natürlich dem wunderschönen Strandwetter. Es war heute deutlich voller als am Wochenanfang.

Ein Bild von gestern Abend. Bei einem leckeren Bier schauen wir auf das Boot welches uns am frühen Morgen nach Nida bringen soll :


Der Abschied vom Camping in Ventė fällt uns nicht leicht:


Sonnenuntergang :


Hier sind wir auf hoher See – Nida ist in Sicht :


Die Räder sind ausgeladen, gleich startet unsere Radtour :

Eindrücke vom wunderschönen Urlaubsort Nida :


Ein letzter Blick auf die sagenhafte Dünenlandschaft :


Die beiden Künstler musizieren wieder und sorgen für Stimmung am Strand :


Klaipeda hat sich heute hübsch gemacht. Die Segel sind gesetzt!!!


+++ TELEGRAMM +++ 93 Kilometer im Memeldelta unterwegs……

… unsere Radfahrt begann am frühen Morgen am Zeltplatz in Vente. Da wir noch das etwas abgelegene Dörfchen Minija besuchen wollten mussten wir knapp 10 Kilometer über ganz schlechte Wege das Fahrrad teilweise schieben.

Das Dörfchen Minija, zu deutsch Minge wird als das „Venedig unter den Deltadörfern“ genannt. Ganz klar , dass wir diesen Ort auch sehen wollten.

Am Nachmittag radelten wir von Šiluté (deutsch Heydekraut) nach Rusné ( deutsch Ruß) und zurück.  
In Rusné kamen wir wieder ganz nah an die Grenze zwischen Litauen und Russland. 
Später badeten wir in der schon warmen Memel…..
Der Zeltplatz in Vente :

Dieses Fährboot startet erst am Samstag zu seiner regelmäßigen Überfahrt von Vente nach Nida. Wir wollen dann mitfahren :


Los gehts – hier ist der Weg noch gut :


Schon erreichen wir das „Venedig unter der Deltadörfern“. Naja, ich hatte etwas mehr erwartet..Gerade weil die Anfahrt eben auch so anstrengend war :


Nachdem wir ein Zimmer in einer sehr angenehmen Pension bezogen haben, radeln wir von Šiluté nach Rusné. 
Ein Blick auf die alte Evangelische Kirche in Rusné :


Grenzposten 514 an der Litauisch-Russischen Grenze 


Wir blicken hinüber nach Russland:


Jetzt zum Leuchtturm in Uostadvaris. Der Leuchtturm ist 18 Meter hoch und wurde im Jahre 1873 erbaut.
Hier gibt es sogar einen lieben Leuchtturm Hund der vor allen Dingen viel gestreichelt werden will :

An der Memel wollen wir uns erfrischen. Nach den letzten heißen Tagen hat der Fluß Badetemperatur bekommen :


Øyvind ist schon drin :


Die alte Brücke von Śiluté. Die Brücke ist schmal und gefährlich. Egal, die Autofahrer heizen über die Brücke mit hohen Geschwindigkeiten:

Endlich probieren wir einmal das Leibgericht der Litauer. Es gibt kalte Rote Beete Suppe mit viel Dill und heißen Kartoffeln. Das schmeckt lecker und erfrischt sogar ein bisschen !




Nach über 90 Kilometern radeln gönne ich mit einen ordentlichen Rindfleisch Burger, Øyvind genießt zum Nachtisch…..


…..einen Pfannkuchen mit Quark und Erdbeeren. Uns schmeckt es gut und die Aussicht am Yachthafen ist schön :




+++ TELEGRAMM +++ Von Klaipeda nach Vente….

…heute radeln wir von Klaipeda nach Vente ins Memeldelta. Vente oder auf Deutsch, das Windenburger Eck wurde im Jahr 1360 vom Orden Windenburg gegründet. Die Windenburg diente ursprünglich der Sicherung und der Kontrolle des Memeldeltas. Die Burg existiert heute nicht mehr, das umliegende Memelgebiet gehörte bis 1919 zum deutschen Staatsgebiet.

Die Litauer nennen das Windenburger Eck aufgrund seiner Form auch das Horn von Vente.

Zur Radfahrt: Kaum verlassen wir Klaipeda müssen wir leider ziemlich schlechte Litauer Radwege kennenlernen und oft die Räder sogar schieben. Manchmal staunt man was dem Radfahrer für schlechte Wege zugemutet werden ….

Der Weg sieht auf dem Foto so leicht aus , jedoch haben die schweren Räder Probleme mit dem vielen Sand :


Eis Rast in Priekulé , das Eis ( wenn auch abgepackt ) ist sehr lecker :


Auch in kleineren Orten begegnet uns viel Kunst :


Ein Blick vom Aussichtsturm in Dreverna , man blickt hinüber nach Nida und auf den russischen Teil der Kurischen Nehrung :


Diese hübschen Häuschen warten auf Feriengäste:


Beschaulich :




Auf unserer Fahrt können wir viele Storchenpaare beobachten :


Endlich Abkühlung. Am Zeltplatz Vente springen wir beide ins kühle Nass :

Der Leuchtturm von Vente ist hier zu sehen. Er wurde im Jahre 1873 gebaut und lädt zu einer Besichtigung ein :


Die Auusicht von oben :


Kurz vor dem Sonnenuntergang zeigt sich Øyvind noch einmal von seiner Sonnenseite :