+++ TELEGRAMM +++ Der Kreis ist geschlossen….

…nachdem wir Nida über die Kurische Nehrung erreicht hatten und später beschwerlich über das Memeldelta fuhren erreichten wir nun Nida luxuriös per Boot.


Erneut radelten wir heute über die wunderschöne Kurische Nehrung zurück nach Klaipeda.
Das die Kurische Nehrung ein wahnsinnig begehrtes Reiseziel ist merkten wir am vielen Ausflugsverkehr und natürlich dem wunderschönen Strandwetter. Es war heute deutlich voller als am Wochenanfang.

Ein Bild von gestern Abend. Bei einem leckeren Bier schauen wir auf das Boot welches uns am frühen Morgen nach Nida bringen soll :


Der Abschied vom Camping in Ventė fällt uns nicht leicht:


Sonnenuntergang :


Hier sind wir auf hoher See – Nida ist in Sicht :


Die Räder sind ausgeladen, gleich startet unsere Radtour :

Eindrücke vom wunderschönen Urlaubsort Nida :


Ein letzter Blick auf die sagenhafte Dünenlandschaft :


Die beiden Künstler musizieren wieder und sorgen für Stimmung am Strand :


Klaipeda hat sich heute hübsch gemacht. Die Segel sind gesetzt!!!


+++ TELEGRAMM +++ 93 Kilometer im Memeldelta unterwegs……

… unsere Radfahrt begann am frühen Morgen am Zeltplatz in Vente. Da wir noch das etwas abgelegene Dörfchen Minija besuchen wollten mussten wir knapp 10 Kilometer über ganz schlechte Wege das Fahrrad teilweise schieben.

Das Dörfchen Minija, zu deutsch Minge wird als das „Venedig unter den Deltadörfern“ genannt. Ganz klar , dass wir diesen Ort auch sehen wollten.

Am Nachmittag radelten wir von Šiluté (deutsch Heydekraut) nach Rusné ( deutsch Ruß) und zurück.  
In Rusné kamen wir wieder ganz nah an die Grenze zwischen Litauen und Russland. 
Später badeten wir in der schon warmen Memel…..
Der Zeltplatz in Vente :

Dieses Fährboot startet erst am Samstag zu seiner regelmäßigen Überfahrt von Vente nach Nida. Wir wollen dann mitfahren :


Los gehts – hier ist der Weg noch gut :


Schon erreichen wir das „Venedig unter der Deltadörfern“. Naja, ich hatte etwas mehr erwartet..Gerade weil die Anfahrt eben auch so anstrengend war :


Nachdem wir ein Zimmer in einer sehr angenehmen Pension bezogen haben, radeln wir von Šiluté nach Rusné. 
Ein Blick auf die alte Evangelische Kirche in Rusné :


Grenzposten 514 an der Litauisch-Russischen Grenze 


Wir blicken hinüber nach Russland:


Jetzt zum Leuchtturm in Uostadvaris. Der Leuchtturm ist 18 Meter hoch und wurde im Jahre 1873 erbaut.
Hier gibt es sogar einen lieben Leuchtturm Hund der vor allen Dingen viel gestreichelt werden will :

An der Memel wollen wir uns erfrischen. Nach den letzten heißen Tagen hat der Fluß Badetemperatur bekommen :


Øyvind ist schon drin :


Die alte Brücke von Śiluté. Die Brücke ist schmal und gefährlich. Egal, die Autofahrer heizen über die Brücke mit hohen Geschwindigkeiten:

Endlich probieren wir einmal das Leibgericht der Litauer. Es gibt kalte Rote Beete Suppe mit viel Dill und heißen Kartoffeln. Das schmeckt lecker und erfrischt sogar ein bisschen !




Nach über 90 Kilometern radeln gönne ich mit einen ordentlichen Rindfleisch Burger, Øyvind genießt zum Nachtisch…..


…..einen Pfannkuchen mit Quark und Erdbeeren. Uns schmeckt es gut und die Aussicht am Yachthafen ist schön :




+++ TELEGRAMM +++ Von Klaipeda nach Vente….

…heute radeln wir von Klaipeda nach Vente ins Memeldelta. Vente oder auf Deutsch, das Windenburger Eck wurde im Jahr 1360 vom Orden Windenburg gegründet. Die Windenburg diente ursprünglich der Sicherung und der Kontrolle des Memeldeltas. Die Burg existiert heute nicht mehr, das umliegende Memelgebiet gehörte bis 1919 zum deutschen Staatsgebiet.

Die Litauer nennen das Windenburger Eck aufgrund seiner Form auch das Horn von Vente.

Zur Radfahrt: Kaum verlassen wir Klaipeda müssen wir leider ziemlich schlechte Litauer Radwege kennenlernen und oft die Räder sogar schieben. Manchmal staunt man was dem Radfahrer für schlechte Wege zugemutet werden ….

Der Weg sieht auf dem Foto so leicht aus , jedoch haben die schweren Räder Probleme mit dem vielen Sand :


Eis Rast in Priekulé , das Eis ( wenn auch abgepackt ) ist sehr lecker :


Auch in kleineren Orten begegnet uns viel Kunst :


Ein Blick vom Aussichtsturm in Dreverna , man blickt hinüber nach Nida und auf den russischen Teil der Kurischen Nehrung :


Diese hübschen Häuschen warten auf Feriengäste:


Beschaulich :




Auf unserer Fahrt können wir viele Storchenpaare beobachten :


Endlich Abkühlung. Am Zeltplatz Vente springen wir beide ins kühle Nass :

Der Leuchtturm von Vente ist hier zu sehen. Er wurde im Jahre 1873 gebaut und lädt zu einer Besichtigung ein :


Die Auusicht von oben :


Kurz vor dem Sonnenuntergang zeigt sich Øyvind noch einmal von seiner Sonnenseite :




+++ TELEGRAMM +++ Ein Tag in Klaipeda…..

…nach unserer Stipvisite auf der Kurischen Nehrung sind wir wieder in Klaipeda angekommen und wollen den Tag für den Besuch der Innenstadt nutzen. Klaipeda ist mit 160.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Litauens. 

Uns gefällt die skandinavisch geprägte Innenstadt mit sehr starkem russischen Einfluss sehr gut.
Hier einige Bilder :

Das älteste Hotel der Stadt mit leckerem Frühstück ist uns gut genug :


Ein Restaurant-Schiff, eine sehr schöne Idee finden wir :


Natürlich Eisenbahn! Der Hauptbahnhof von Klaipeda ( das Gebäude mit Turm), kommende Woche werden wir bestimmt von hier einmal mit der Bahn reisen :


Viele Plastiken sind auch in Klaipeda aufgestellt. Uns zieht es zum Old Mill Hotel , welches rechts im Hintergrund zu sehen ist :


Ein Leuchtturm Bier – Švyturys – geht immer :


Die leckerste Pizza seit langem :


Am Morgen verlassen wir Klaipeda. Irgendwie unwirklich, eine alte Russisch Orthodoxe Kirche neben sozialistischen Neubauten :




Wir planen eine Besichtigung der Kirche und machen unentdeckt ein schönes Foto vom prunkvollen Inneren :




+++ TELEGRAMM +++ Zwei Tage und 140 Kilometer auf der Kurischen Nehrung unterwegs…..

Das Abenteuer Kurische Nehrung beginnt endlich !!!
Die Kurische Nehrung ist eine vom Wind und Wellen geformte Halbinsel, die aufgrund ihrer einzigartigen Natur und der besonderen Architektur im Jahre 2000 in die UNESCO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
52 Kilometer der Kurischen Nehrung liegen auf Litauischem Gebiet und etwa 40 Kilometer auf dem Gebiet der Russischen Föderation.
Schade, dass wir aufgrund des fehlenden Visums nicht die Russische Seite besuchen durften.

Die Radfahrt auf der Nehrung ist einfach und die Natur wechselt sich ab. Wir fahren am schneeweißen Ostseestrand , besuchen etliche Dünen. Später folgen unendlich lange Kiefern- und Laubwälder, sowie Moorgebiete.

Die größeren Ortschaften Juodkrante und Nida sind wahre Künstlerortschaften. Hier begegnen wir vielen Skulpturen, Galerien und Bernstein Schmuckwerkstätten….

Dichter Wald und viel Sonne. Wir haben Temperaturen um die 30 Grad und freuen uns über jede frische Brise die von der Ostsee angeweht wird :

Wir sind in Juodkrante. Die Stadt bietet viele Skupturen  und der ganze Küstenstreifen ist ein Skulpurenpark :



Gemeinsamkeiten ?!




Wir durchfahren ein grünes Moorgebiet:


Willkommen an der modernen Kirche von Nida :


Großen Zuspruch findet die Sommerresidenz des Schriftstellers Thomas Mann, auf litauisch Thomo Manno genannt :

Nachdenkliche Persönlichkeiten:



Kunst im Ostseewind , eine meiner Lieblingsskulpturen :


Wir wollen es ganz genau wissen und fahren 4 Kilometer weiter zur Grenze der Russischen Förderation. Etwas über 80 Kilometer und man wurde in Königsberg ankommen :
Auch Øyvind muss noch vor der Grenzkontrolle umkehren :

Am Nachmittag ein Bad in der kalten Ostsee, vielleicht mit knapp 10 Grad Wassertemperatur:


Wir besuchen die Parnidener Düne. Von hier blicken wir auf den Russischen Teil der Kurischen Nehrung. Ein Grenzboot der Russen bewacht die Grenze :

Auch sehenswert: Der Leuchturm von Nida aus dem Jahre 1874 :

Typisch für Nida sind diese hübsch gestalteten Häuser:


….Øyvind macht unterdessen Musik :

Auf dem Rückweg nach Klaipeda gibt es ein smartes Eis und einen smarten Kaffee aus einer rollenden Smartbar :


Wir besuchen noch eine Düne in einem Naturschutzgebiet 



Eine grandiose Aussicht :

Zurück in Klaipeda entdecken wir diesen „Men Only“ Strand :



Menschenleer :






+++ TELEGRAMM +++ Ankunft in Klaipeda…..

…nach langer Schiffspassage erreichen wir um 17.30 Uhr Klaipeda. Die Überfahrt hat uns gut gefallen, dennoch genießen wir nach langem Warten die Fahrt mit unseren Rädern.

Klaipeda macht einen modernen Eindruck und wir fühlen uns sofort wohl. Mit der neuen Stadtfähre geht es hinüber auf die Kurische Nehrung. Hier haben wir ein Hotel im Yachthafen gebucht.
Der erste Besuch in einem litauischen Restaurant schmeckt uns bestens. Wir sitzen in der Sonne und genießen die litauische Kochkunst und natürlich auch einheimisches Bier.
Überfahrt mit der Stadtfähre :

Unser Yachtklubbas Hotel :

Verführerisches Foto vom einheimischen Bier. Der Geschmack uns sehr gut :

An der Ostsee gibt es natürlich Ostseefisch und Rote Beete :

Natürlich gibt es noch eine kleine Mehlspeise als Nachtisch:

Radfahrt danach!  Wir erkunden die nördlichsten Punkte der Kurische Nehrung. Es gibt schöne Häuser, Boote , das Litauische Meeresmuseum ( mit Delfinarium ) und Kunst zu bewundern:

Eine gelungene Skulptur zur Erinnerung an verstorbene litauische Seeleute :

+++ TELEGRAMM +++ Urlaubsbeginn mit Hiobsbotschaft…..

Wie immer freuen wir uns auf den bevorstehenden Urlaub und bereiten diesen akkurat vor. Die ersten Sachen sind gepackt und schon einige Hotels gebucht. Ein letztes Mal vor der großen Fahrt sollen die Fahrräder geprüft werden.

Hier erleben wir den Megagau !!! Øyvinds Fahrrad ist in 6 Jahren erst 48.000 Kilometer gerollt und wir stellen einen Bruch des  massiven Stahlrahmens fest.
Ärgerlich, aber Glück im Unglück dass dieser Vorfall ohne Sturz oder Unfall oder gar erst im Ausland entdeckt wurde.

Nun heißt es umdisponieren und Øyvind nimmt das gelbe Ersatzfahrrad, bei dem aber erst die Halterung für die Lenkertasche angebaut werden musste. (Wir mussten dazu erst einmal eine Verlängerung besorgen). Pünktlich und planmäßig kann unsere Reise nun doch noch beginnen.

Der Unglücksrabe mit seinem „neuen“ Fahrrad. Die Fahrradwelt ist nun gelb, sogar eine gelbe Lenkertasche wurde besorgt :

Dieses Mal geht es also einmal nicht von Kiel nach Norwegen. Die „Color Fantasy“ fährt ohne uns nach Oslo :

Am Ehrenmal in Laboe besuchen wir das U-Boot Denkmal :




Ein letztes Mal winken wir der vorbeifahrenden Color Line hinterher. Unser Schiff nach Klaipeda startet erst um 21.00 Uhr :


Spaß in Heikendorf ! Øyvind fängt Fischerjungs frische Fische :


Da kommt auch unser Schiff in die Kieler Förde. Das Wasser ist mit 14 Grad erfrischend kühl, da muss ich doch den Bauch vor Kälte einziehen :


An Bord der DFDS „Victoria Seaways“.  Wir haben eine etwas bessere Kabine gebucht. Die Aussicht über den Bug in Fahrtrichtung ist super !


Adieu Kiel ! 


Fußball (Champions League) und Bier passen wunderbar zu einer kurzweiligen Überfahrt:

Ein schöner Tag geht zu Ende :